Seminar für MitarbeiterInnen von Bodenschutz- und Planungsbehörden sowie Gutachterbüros
Die Bauleitplanung ist ein zentrales Planungsinstrument in den Städten und Gemeinden, um die städtebauliche Entwicklung zu steuern. Die Bauleitplanung wird in die vorbereitende Bauleitplanung mit der Aufstellung des Flächennutzungsplans und die verbindliche Bauleitplanung, in der Bebauungspläne erstellt werden, unterschieden. Die Bauleitplanung ist im Baugesetzbuch geregelt. Die baurechtliche Bodenschutzklausel fordert den sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden. Daneben sind für den Bodenschutz in der Bauleitplanung auch die Regelungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes und anderer Gesetze zu beachten.
Ein Schwerpunkt des Bodenschutzes in der Bauleitplanung ist der flächenhafte Bodenschutz. Zur Verringerung des Flächenverbrauches sollen möglichst Brachflächen wieder genutzt und Maßnahmen zur Innenentwicklung berücksichtigt werden.
Neben dem quantitativen Bodenschutzziel, die weitere Flächen- bzw. Bodeninanspruchnahme zu vermeiden bzw. zu verringern, steht das qualitative Bodenschutzziel, Böden mit besonderer Funktionsausprägung zu schützen.
In dem Seminar werden zunächst die fachlichen Grundlagen zur Berücksichtigung des Bodenschutzes in der Bauleitplanung erläutert und aktuelle Arbeitshilfen vorgestellt. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Möglichkeiten zum Schutz von Böden im Vollzug vorgestellt und diskutiert.