Die Entscheidung, ob ein Abfall als Sekundärbrennstoff verwertet werden kann oder nicht, hängt von seinen chemisch-physikalischen Eigenschaften ab. Für die kalorischen- und chemischen Analysen sind repräsentative Proben erforderlich. Die große Inhomogenität (Gutvarianz) der Sekundärbrennstoffe stellt höchste Anforderungen an die Kompetenz der Probenehmer. Dieses Seminar stellt den internationalen Norm-Entwurf DIN EN 15442 vor und vermittelt Ihnen die Fachkunde, wie Sie die Probenahme sorgfältig durchführen und damit rechtssichere Ergebnisse erhalten. An Fallbeispielen werden die Grundregeln zur Durchführung von Probenahmen vorgestellt. Dabei werden die Besonderheiten fester Sekundärbrennstoffe herausgearbeitet.
Nach einer Einführung in das Themengebiet wird mit den Teilnehmern intensiv
besprochen. Des Weiteren werden die Fehlermöglichkeiten aufgezeigt und die für das Labor wichtigen Angaben erklärt.
Nach einem theoretischen Teil, in dem Sie mit den Grundlagen der Probenahme vertraut gemacht werden, schließt sich ein praktischer Teil im REMONDIS Wirbelschichtkraftwerk Lünen an, wo Sie Ihr erworbenes Wissen praktisch testen können.
WICHTIG: Für den praktischen Teil sind Arbeitsschuhe erforderlich.