Der Hausmeister ist eine vielseitig einsetzbare und gefragte Servicekraft. Gebäude und Außenanlagen müssen gepflegt und gewartet werden. Zu den Aufgaben gehören das Ausführen von Kleinreparaturen, Funktionskontrolle der technischen Einrichtungen, Verfolgung wiederkehrender Wartungstermine, Koordinierung und Überwachung von Fremdarbeiten sowie Übernahme von Verwaltungsaufgaben. Dieses Aufgabenfeld hat sich in den letzten Jahren stetig verändert. Regie- und Überwachungsaufgaben und direkte Aufgabenerfüllung bzw. Erledigungen wechseln sich im Tagesablauf mehrfach ab. Jeder Tag hat ein anderes Aufgabenprofil. Von Gebäude zu Gebäude und von Person zu Person sind andere Anforderungen an den Hausmeister gegeben.
Deutlich treten neue Anforderungen an die effektive Gebäudenutzung in den Vordergrund. Die Tätigkeit eines Hausmeisters entwickelt sich daher stark von den ursprünglich deutlich handwerklich orientierten Anforderungen zu höherwertigen planerischen und organisatorischen, sowie kaufmännischen Anforderungen und notwendiger Kenntnisse in Rechnungswesen und Kalkulation. Unternehmerisches Denken wird vor allem im Bezug auf Kosten/Nutzen-Überlegungen sehr wichtig. Die Notwendigkeit von Einsparungen und Qualitätssicherung ist bereits heute für eine Hausmeistertätigkeit zentral. Besondere Kennzeichen der Hausmeistertätigkeit sind die Anforderungen an Fachkompetenz aus unterschiedlichsten Gewerken rund um das Gebäude einschließlich der Flächennutzung, die sich in ähnlicher Weise im Anforderungsprofil eines Gebäudemanagers widerspiegelt.
Modul I:
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Wartung und Instandhaltung / Haustechnik (Teil I)
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Angebotsabwicklung / Rechnungswesen
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Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz (Teil I)