Sie sind in ihrer täglichen Arbeit mit der Aufgabe des vorbeugenden Grundwasserschutzes beschäftigt? Dann werden Sie in diesem Seminar Lösungen finden, wie Sie Grundwassergefährdungen aufdecken und mit behördlichen Methoden verhüten können. Obwohl relativ gut vor Verunreinigungen geschützt, ist die Grundwasserqualität durch unterschiedliche menschliche Eingriffe bedroht. Hierzu zählen nicht nur die „Sünden der Vergangenheit“, Altlasten und Deponien, sondern auch zahlreiche aktuelle Gegebenheiten wie:
Ein hohes Gefährdungspotential geht von intensiver landwirtschaftlicher Flächennutzung aus. Zu befürchten sind hier vor allem Schadstoffeinträge durch Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel sowie gravierende Veränderungen der Grundwasserdeckschicht. Aber auch im Siedlungsbau entstehen eine Reihe von Gefährdungen, so z.B. durch wasserbauliche Maßnahmen, Versickerungen oder Erdwärmesonden. Darüber hinaus stellen auch fehlgeleitete Abwässer und natürlich Unfälle eine Gefahrenquelle für das Grundwasser dar. Aufgabe der Wasserbehörden ist nun, eine Grundwassergefährdung rechtzeitig zu erkennen, wasserrechtliche Bescheide mit entsprechenden Auflagen zu erarbeiten und deren Einhaltung konsequent zu überwachen.