Bodenschutz in der Bauleitplanung
Seminar für MitarbeiterInnen von Bodenschutz- und Planungsbehörden sowie Gutachterbüros
Die Bauleitplanung ist ein zentrales Planungsinstrument in den Städten und Gemeinden, um die städtebauliche Entwicklung zu steuern. Die Bauleitplanung wird in die vorbereitende Bauleitplanung mit der Aufstellung des Flächennutzungsplans und die verbindliche Bauleitplanung, in der Bebauungspläne erstellt werden, unterschieden. Die Bauleitplanung ist im Baugesetzbuch geregelt. Die baurechtliche Bodenschutzklausel fordert den sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden. Daneben sind für den Bodenschutz in der Bauleitplanung auch die Regelungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes und anderer Gesetze zu beachten.
Ein Schwerpunkt des Bodenschutzes in der Bauleitplanung ist der flächenhafte Bodenschutz. Zur Verringerung des Flächenverbrauches sollen möglichst Brachflächen wieder genutzt und Maßnahmen zur Innenentwicklung berücksichtigt werden.
Neben dem quantitativen Bodenschutzziel, die weitere Flächen- bzw. Bodeninanspruchnahme zu vermeiden bzw. zu verringern, steht das qualitative Bodenschutzziel, Böden mit besonderer Funktionsausprägung zu schützen. Um ihren gesetzlichen Pflichtaufgaben des vorsorgenden Bodenschutzes gerecht zu werden, setzen einige Untere Bodenschutzbehör-den in Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren Bodenfunktionskarten ein.
Das Seminar stellt aktuelle Entwicklungen vor:
- Bodenfunktionsbewertung und Eingriffs-/ Ausgleichsbewertung
- Bodenkundliche Baubegleitung
- Baurechtliche Verwertung von Bodenmaterial
- Bauen im Außenbereich
- Schädliche Bodenveränderungen durch mechanische Belastungen am Beispiel der Überweidung und deren rechtliche Konsequenzen
Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.
Donnerstag, 24. Mai 2012
- 10:00 Uhr
Einführung in die Thematik
HERR DR. NEITE, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
- 10:15 Uhr
Aktuelle Entwicklungen zum Schutz des Bodens in der Bauleitplanung
HERR DR. FELDWISCH, Ingenieurbüro Feldwisch
- 11:15 Uhr
Kaffeepause
- 11:45 Uhr
Bodenschutz in der Bauleitplanung – Vorstellung der Hessischen Arbeitshilfe
HERR DR. VORDERBRÜGGE, Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie
- 12:30 Uhr
Mittagspause
- 13:30 Uhr
Erfahrungsaustausch „Bodenschutz in der Bauleitplanung“- Bauen im Außenbereich
FRAU HEITFELD-HAGELGANS, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW - Eingriffs-/Ausgleichsbewertung für das Schutzgut Boden
HERR NADERMANN, Stadt Mülheim - Schädliche Bodenveränderung durch Überweidung
HERR SCHUBERT, Rhein-Sieg-Kreis - Bauleitplanung versus Flächeninanspruchnahme – ein methodischer Ansatz im Oberbergischen Kreis
FRAU MERSMANN, Stadt Gelsenkirchen/Herr Herweg, Oberbergischer Kreis
- Bauen im Außenbereich
- 16:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Beschäftigte von Bodenschutz- und Planungsbehörden und private Gutachter, die im Rahmen von Planungs- und Zulassungsverfahren die Schutzwürdigkeit der Böden zu beurteilen haben.
Dezernent im Fachbereich „Bodenschutz/ Altlasten“ beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Leiter des Ingenieurbüro Feldwisch in Bergisch-Gladbach mit den Arbeitsschwerpunkten Bodenschutz, Gewässerschutz und nachhaltige Landentwicklung
Dezernent im Fachbereich „Bodenschutz/ Altlasten“ beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Leiter des Ingenieurbüro Feldwisch in Bergisch-Gladbach mit den Arbeitsschwerpunkten Bodenschutz, Gewässerschutz und nachhaltige Landentwicklung
Mit dem PKW
Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.
Direkt zum Google-Routenplaner
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.
- Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
- Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.
Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.
Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.


