Bodenschutz in der Bauleitplanung
Seminar für MitarbeiterInnen von Bodenschutz- und Planungsbehörden sowie Gutachterbüros
Die Bauleitplanung ist ein zentrales Planungsinstrument in den Städten und Gemeinden, um die städtebauliche Entwicklung zu steuern. Die Bauleitplanung wird in die vorbereitende Bauleitplanung mit der Aufstellung des Flächennutzungsplans und die verbindliche Bauleitplanung, in der Bebauungspläne erstellt werden, unterschieden. Die Bauleitplanung ist im Baugesetzbuch geregelt. Die baurechtliche Bodenschutzklausel fordert den sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden. Daneben sind für den Bodenschutz in der Bauleitplanung auch die Regelungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes und anderer Gesetze zu beachten.
Ein Schwerpunkt des Bodenschutzes in der Bauleitplanung ist der flächenhafte Bodenschutz. Zur Verringerung des Flächenverbrauches sollen möglichst Brachflächen wieder genutzt und Maßnahmen zur Innenentwicklung berücksichtigt werden.
Neben dem quantitativen Bodenschutzziel, die weitere Flächen- bzw. Bodeninanspruchnahme zu vermeiden bzw. zu verringern, steht das qualitative Bodenschutzziel, Böden mit besonderer Funktionsausprägung zu schützen. Um ihren gesetzlichen Pflichtaufgaben des vorsorgenden Bodenschutzes gerecht zu werden, setzen einige Untere Bodenschutzbehörden in Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren Bodenfunktionskarten ein.
Das Seminar stellt aktuelle Entwicklungen vor:
- Bodenfunktionsbewertung und Eingriffs-/ Ausgleichsbewertung
- Bodenkundliche Baubegleitung
- Baurechtliche Verwertung von Bodenmaterial
- Bodenerosion und Sedimenteintrag in Siedlungsgebiete
- Entsiegelungsmaßnahmen
- Berücksichtigung des Kühlungspotential städtischer Flächen im B-Plan
- Berücksichtigung schutzwürdiger Böden bei Gewässerumbaumaßnahmen
Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.
DONNERSTAG, 23. MAI 2013
- 10:00 Uhr
Einführung in die Thematik
HERR DR. NEITE, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
- 10:15 Uhr
Aktuelle Entwicklungen zum Schutz des Bodens in der Bau-
leitplanung
HERR DR. FELDWISCH, Ingenieurbüro Feldwisch
- 11:15 Uhr
Kaffeepause
- 11:45 Uhr
Aachener Leitfaden zur Eingriffsbewertung für das Schutzgut
Boden
FRAU DR. FREY-WEHRMANN, Stadt Aachen
- 12:30 Uhr
Mittagspause
- 13:30 Uhr
Erfahrungsaustausch „Bodenschutz in der Bauleitplanung“- Bodenerosion im Oberbergischen - Abstimmung zwischen Bodenschutzbehörde und Landwirtschaftskammer
- FRAU KRONIMUS, HERR HERWEG, Oberbergischer Kreis
- Entsiegelungsmaßnahmen im Kreis Mettmann
- FRAU SONNENSCHEIN, Kreis Mettmann
- Erfassungs- und Optimierungsmöglichkeiten des Kühlungspotenzials von Böden in der Stadt Bottrop
- FRAU DAMM, RWTH Aachen
- Berücksichtigung schutzwürdige Böden bei Gewässerumbaumaßnahmen am Beispiel Holtener Feld
- HERR SCHMITZ, Büro Hahn
- HERR SCHMITZ, Büro Hahn
- Bodenerosion im Oberbergischen - Abstimmung zwischen Bodenschutzbehörde und Landwirtschaftskammer
- 16:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Beschäftigte von Bodenschutz- und Planungsbehörden und private Gutachter, die im Rahmen von Planungs- und Zulassungsverfahren die Schutzwürdigkeit der Böden zu beurteilen haben.
Dezernent im Fachbereich „Bodenschutz/ Altlasten“ beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Leiter des Ingenieurbüro Feldwisch in Bergisch-Gladbach mit den Arbeitsschwerpunkten Bodenschutz, Gewässerschutz und nachhaltige Landentwicklung
Dezernent im Fachbereich „Bodenschutz/ Altlasten“ beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Leiter des Ingenieurbüro Feldwisch in Bergisch-Gladbach mit den Arbeitsschwerpunkten Bodenschutz, Gewässerschutz und nachhaltige Landentwicklung
Mit dem PKW
Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.
Direkt zum Google-Routenplaner
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.
- Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
- Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.
Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.
Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.


