Verwaltungsrechtliche Fragestellungen in immissionsschutzrechtlichen Verfahren

Das Genehmigungsverfahren

Beschreibung

Das Immissionsschutzrecht regelt die Zulassung und Überwachung von gewerblichen Anlagen und hat daher sowohl für den Umweltschutz wie auch für die Industrie eine herausragende Bedeutung. Durch seinen hohen Detaillierungsgrad trifft es eine Vielzahl von Vorgaben, die Behördenentscheidungen auch im Interesse der Wirtschaft berechenbar machen. Ergänzt werden diese Regelungen des Bundes-Immissionsschutzrechts durch Vorschriften des UVPG und des allgemeinen Verwaltungsrechts, wie etwa des VwVfG und der VwGO. Dies führt zu einer komplexen Rechtslage. Gleichzeitig ist die Anwendung des Immissionsschutzrechts in der Praxis aufgrund seiner Aufgabenstellung, einen festen Rahmen für gewerbliche Tätigkeit zu setzen und Konflikte zwischen unterschiedlichen Nutzungen zu lösen, auch einer hohen verwaltungsgerichtlichen Kontrolldichte unterworfen.
Ein rechtssicheres Verwaltungshandeln setzt insoweit weitreichende Kenntnisse nicht nur technischer Fragestellungen, sondern auch verwaltungsrechtlicher Anforderungen voraus.
Die Kenntnis verwaltungsrechtlicher Anforderungen bietet in vielen Problemfällen praktikable Lösungen. Ein wesentliches Element soll insoweit der Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein.

Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.

Programm
09:00-17:00 Uhr
  • Gegenstand des Genehmigungsverfahrens
  • Gestaltungsmöglichkeiten
  • Antragsunterlagen
  • Behördenbeteiligung
  • Umweltverträglichkeitsprüfung im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren
  • Beschleunigung von Verfahren
  • Inhalt und Aufbau des Genehmigungsbescheides
  • Rechtsbehelfe
Zielgruppe

Mitarbeiter/-innen der Bezirksregierungen sowie Beschäftigte der Unteren Immissionsschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte, die bereits über Praxiserfahrungen in der immissionsschutzrechtlichen Zulassung und entsprechende Kenntnisse verfügen.

Referenten
Veranstaltungsleitung
Frau Katharina Knierim
Frau Knierim ist Referentin im Rechtsreferat der Abteilung Immissionsschutz des MKULNV des Landes Nordrhein-Westfalen
Frau Monika Agatz
Frau Agatz arbeitet bei der Unteren Immissionsschutzbehörde des Kreises Borken in der Genehmigung und Überwachung von Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
Ort
Anfahrt zur Bildungsstätte Essen

Mit dem PKW

Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.

  • Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
  • Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.

Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.

Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.

Ansprechpartner
Inhaltliche und organisatorische Fragen
Bild von Claudia Booms
Frau Claudia Booms
Fon 0201-8406-835
Fax 0201-8406-817
Fragen zu bereits zugesandten Anmeldungen
Rezeption Essen
Fon 0201-8406-6
Fax 0201-8406-817
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D079
Seminar
Datum
Di. 24.09.2013
Kurs-Nr.
D079E1309
Gebühren
Regulär
245,00 €
Sondergebühr(2)
45,00 €
  • (1) z.B. VKS, VKU, BVB, BDE, EdDE, ITVA, DWA, ITAD, WFZruhr
  • (2) Angehörige nichtstaatlicher Stellen der Wasser- und Abfallwirtschaft des Landes Nordrhein Westfalen (z.B. Kommunen, Wasserverbände und Abfallverbände)
  • In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.
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