Schadens- und Gefahrenfälle in den Medien - Wasser / Boden / Abfall / Luft
Probenahmeschulung für den Bereitschaftsdienst
Bei Schadens- und Gefahrenfällen im Bereich des Umweltschutzes sind von den Umweltbehörden Sofortuntersuchungen vorzunehmen und Meldungen an andere Behörden weiterzugeben. Die einzuleitenden Untersuchungen und Probenahmen dienen
- der Feststellung, ob Schäden eingetreten sind,
- der Ermittlung der Art und des Umfangs eingetretener Schäden sowie Ermittlung von Schadensursachen
- der Ermittlung, wie weitere Schäden oder Gefahren abgewendet werden können,
- der Ermittlung, wie die Wiederholung ähnlicher Schadens- und Gefahrenfälle künftig verhindert werden können,
- der Beweissicherung und Ermittlung des Schadensverursachers.
In diesem Praxis-Seminar werden die Lehrgangsteilnehmer/-innen mit der Umweltalarmrichtlinie, den Grundlagen zur Sofortuntersuchung, den medienübergreifenden Probenahmen bei Schadens- und Gefahrenfällen sowie dem Umgang mit Gefahrstoffen in Theorie und Praxis vertraut gemacht. Die Teilnehmer/-innen erhalten in Vortrag, Diskussion, Planspiel und Gruppenarbeit sowie anhand praktischer Demonstrationen die notwendigen Kenntnisse, um im Schadensfall selbst gerichtsverwertbare Proben nehmen zu können.
Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.
09:00 bis 16:30 Uhr am 2. Tag
08:30 bis 13:45 Uhr am 3. Tag
- Mittwoch, 30. Mai 2012
- 09:00 Uhr Begrüßung der Teilnehmer
- 09:15 Uhr Einführung in das Seminarprogramm
HERR DIPL.-ING. K. SELENT, LANUV NRW - 09:45 Uhr Zusammenarbeit bei Schadensfällen
Aufgaben, Zuständigkeiten, Meldewege und -kriterien
HERR DR. H.-D. STOCK - 10:30 Uhr Kaffeepause
- 10:45 Uhr Umsetzung der Umweltalarm-Richtlinie innerhalb des LANUV
Einsatzbereitschaften von Sondereinsatzdiensten
HERR DIPL.-ING. K. SELENT, LANUV NRW - 11:30 Uhr Grundlagen der Probenahme aus Oberflächengewässern u. von Abwasser im Schadensfall Wo, wann und wie häufig werden Proben genommen? Wie werden Proben genommen und behandelt?
HERR DIPL.-ING. K. SELENT, LANUV NRW - 12:15 Uhr Mittagspause
- 13:15 Uhr Qualitätssicherung bei der Probenahme Gerichtsfeste Dokumentation (Gruppenarbeit)
HERR DIPL.-ING. K. SELENT, LANUV NRW - 14:45 Uhr Kaffeepause
- 15:00 Uhr Beweissicherung bei Umweltdelikten; Zielvorgaben, Fallbeispiele
HERR HAMACHER, WSP Duisburg - 15:45 Uhr Planspiel: Abwicklung eines Schadensfalles: Selbständiges Erarbeiten von Problemlösungen (Gruppenarbeit)
HERR DR. H.-D. STOCK - 17:15 Uhr Diskussion und Vorbereitung auf den Praxistag
- Donnerstag, 31. Mai 2012
- 09:00 Uhr Alarmüberwachung am Rhein in NRW Wasserkontrollstationen und automatische Messstationen
HERR DIPL.-ING. H.-G. WILLEMSEN, LANUV NRW - 09:45 Uhr Einführung in die Probenahme von Boden und Abfällen
Probenahme-Orte, -Geräte, -Gefäße, Probenahme-Technik, Dokumentation
HERR DIPL.-ING. U. ECKHOFF, LANUV NRW - 10:30 Uhr Kaffeepause
- 10:45 Uhr Erprobte Messverfahren bei Sondereinsätzen – Fallbeispiele
Brände, Partikelniederschläge, Geruchsbelästigungen, Freisetzen von Stoffen
HERR DR. J. MENTFEWITZ, LANUV NRW - 12:15 Uhr Mittagspause
- 13:15 Uhr Abfahrt zur Probenahme-Praxis
- 13:30 Uhr Praktische Übungen zur Probenahme von Wasser, Boden, Abfall, Luft
Demonstration der Einsatzfahrzeuge und der Probenahme- und Messgeräte
ALLE REFERENTEN - 16:00 Uhr Rückfahrt zum BEW
- Freitag, 1. Juni 2012
- 08:30 Uhr Schadensfälle im Gewässer
Fallbeispiele aus der Praxis
HERR DIPL.-ING. K. SELENT, LANUV NRW - 09:15 Uhr Schadstoffentstehung bei Bränden
Physikalisch-chemische Grundlagen
HERR DR. R. GOERTZ, Branddirektion Karlsruhe - 10:00 Uhr Kaffeepause
- 10:15 Uhr Schadstoffe bei Bränden
Systematik, Vor-Ort-Messung und Bewertung
HERR DR. R. GOERTZ, Branddirektion Karlsruhe - 10:45 Uhr Gefahren durch Chemikalien, Teil 1; Experimentalvortrag im Labor zur Demonstration der Gefahren anhand der Gefahrgut-Verordnung Straße/Eisenbahn (GGVSE)
HERR DR. R. GOERTZ, Branddirektion Karlsruhe - 12:00 Uhr Mittagspause
- 12:45 Uhr Gefahren durch Chemikalien, Teil 2 s. o.
- 13:30 Uhr Abschlussdiskussion
Ausrüstung für die Exkursion:
Wetterfeste Kleidung, dichtes Schuhwerk
Ausrüstung für das Labor:
Laborkittel, Schutzbrille
Beschäftigte der Bezirksregierungen, des LANUV, der kommunalen Umweltbehörden, Feuerwehren usw., die mit der Behandlung von Schadens- und Gefahrenfällen im Bereich des Umweltschutzes zu tun haben bzw. im Rahmen der Rufbereitschaft mit dieser Materie befasst sind.
Dezernent beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW im Fachbereich 62 \"Vollzugskoordination, Betriebsmanagement, Labordatenverwaltung, Alarmbereitschaft\" und Obmann des DIN-Arbeitskreises \"Probenahme\"
Dezernent beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW im Fachbereich 62 \"Vollzugskoordination, Betriebsmanagement, Labordatenverwaltung, Alarmbereitschaft\" und Obmann des DIN-Arbeitskreises \"Probenahme\"
Mit dem PKW
Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.
Direkt zum Google-Routenplaner
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.
- Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
- Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.
Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.
Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.


