Ideenfindung – Wege zum Mitarbeiter-Vorschlagswesen
Die Optimierung der täglichen Abläufe ist Daueraufgabe und rückt wieder stärker in den Vordergrund, nachdem sie durch die Reform des Haushaltswesens und der Einführung des TvöD etwas in den Hintergrund trat. Ein wichtiger Baustein des „Ideenmanagements“ ist das Mitarbeiter- oder Betriebliche Vorschlagswesen.
Man sagt, dass Ideen das „Gold“ in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei, da ohne deren Beteiligung die Gestaltung von Arbeitsabläufen nur mit hohen Reibungsverlusten oder nicht möglich ist. Wie aber motiviert man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu, Gestaltungsansätze zu nennen und Veränderungsbeiträge vorzuschlagen?
Viele Versuche scheiterten bereits. Vorgehensweisen aus der Wirtschaft lassen sich kaum auf die Öffentliche Verwaltung übertragen. Oft sind die Verfahren zu bürokratisch oder unattraktiv. Appelle reichen nicht aus, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig und mit langfristiger Wirkung für Innovationen und Aktivitäten zur Effizienzsteigerung zu begeistern. Andererseits gibt es Organisationen mit einem attraktiven Ideenmanagement. Deren Erfahrungen deuten darauf hin, dass ein Vorschlagswesen in eine neue „Verwaltungskultur“ eingebettet sein muss, um erfolgreich zu sein. Wie kann man dies handhabbar gestalten? Wie können Strategien aussehen, die ein Vorschlagswesen neu aufbauen (oder wiederbeleben) wollen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Workshops. Strategien erfolgreicher Verwaltungen werden vorgestellt, weitere Vorgehensweisen und Ideen während der Veranstaltung geschöpft sowie deren Umsetzbarkeit in den Verwaltungen der Teilnehmenden ausgearbeitet.
Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.
- Zieldefinitionen und Erfolgskriterien:
Welche Erwartungen sind mit einem Vorschlagswesen verbunden und wie realistisch sind sie? - Wie kann man den konkreten Prozess eines Ideenmanagements ausgestalten:
Einreichung von Vorschlägen, Begutachtung, Entscheidung, Realisierung, Prämierung?
Auf dem Workshop wird dazu eine Synopse bestehender Vorschlagswesen vorgestellt und einer gemeinsamen Bewertung unterzogen. - Welche Rolle spielen andere vorhandene Elemente einer „Verwaltungskultur“ und wie können diese in einen sinnvollen Kontext gebracht werden (z.B. KVP, Prozess- oder Qualitätsmanagement, Durchführung von Mitarbeiterbefragungen, Mitarbeitergespräche, leistungsorientierte Bezahlung sowie weitere beteiligungsorientierte Konzepte wie Vorgesetztenbeurteilungen usw.)?
- Welche Messgrößen für ein Benchmarking lassen sich definieren?
Führungskräfte, Projektleiter/-innen und Verantwortliche für die Themen Verwaltungsreformen, Personal- und Organisationsentwicklung bzw. Qualitätsmanagement.
Mit dem PKW
Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.
Direkt zum Google-Routenplaner
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.
- Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
- Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.
Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.
Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.



