Fischauf- und -abstiegsanlagen
Entsprechend den Vorschriften der im Dezember 2000 in Kraft getretenen EG – Wasserrahmenrichtlinie müssen Fließgewässer bis zum Jahr 2015 im Regelfall einen guten Zustand aufweisen. Dies bedeutet, dass grundsätzlich gewässertypspezifische, sich selbst reproduzierende Fischbestände, insbesondere an Wanderfischen, vorhanden sein müssen.
Nach den Ergebnissen der Bestandsaufnahme gem. EG – Wasserrahmenrichtlinie behindern die an einem Großteil der Gewässer vorhandenen zahlreichen Querbauwerke die Entwicklung gewässertypspezifischer, sich selbst reproduzierender Wanderfischbestände. Ein wesentliches Ziel der zukünftigen Gewässerbewirtschaftung wird daher darin bestehen, die Durchgängigkeit von Fließgewässern wieder herzustellen bzw. zu erhalten. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Anlage von Fischauf- und -abstiegsanlagen an Querbauwerken.
In Nordrhein-Westfalen liegen langjährige Erfahrungen mit Planung und Entwurf, sowie mit der Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen vor. Diese werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.
Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.
- Ökologische Grundlagen
- Planung und Entwurf von Fischauf- und Abstiegsanlagen
- Kontrolle der Funktionsfähigkeit von Fischauf- und Abstiegsanlagen
- Finanzierung
Beschäftigte der Bezirksregierungen, der Kommunen, der Wasserverbände sowie von Ingenieurbüros.
ist Geschäftsführer des Ingenieurbüros Floecksmühle in Aachen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fischauf- und Abstiegsanlagen. Er ist Mitglied des DWA-Fachausschusses „Fischaufstiegsanlagen“ und Autor des Handbuchs Querbauwerke.
ist Leiter des Umweltbüros der Stadt Arnsberg und hat in den vergangenen Jahren größere Renaturierungsmaßnahmen in Arnsberg durchgeführt
ist Geschäftsführer des Büros für Umweltplanung, Gewässermanagement und Fischerei in Bielefeld. Er bearbeitet z. Z, im Auftrag des Landes NRW, verschiedene Projekte, die direkt und indirekt mit dem Thema Fischabstieg verbunden sind.
Mit dem PKW
Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.
Direkt zum Google-Routenplaner
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.
- Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
- Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.
Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.
Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.


