Fischauf- und -abstiegsanlagen

Beschreibung

Entsprechend den Vorschriften der im Dezember 2000 in Kraft getretenen EG – Wasserrahmenrichtlinie müssen Fließgewässer bis zum Jahr 2015 im Regelfall einen guten Zustand aufweisen. Dies bedeutet, dass grundsätzlich gewässertypspezifische, sich selbst reproduzierende Fischbestände, insbesondere an Wanderfischen, vorhanden sein müssen.

Nach den Ergebnissen der Bestandsaufnahme gem. EG – Wasserrahmenrichtlinie behindern die an einem Großteil der Gewässer vorhandenen zahlreichen Querbauwerke die Entwicklung gewässertypspezifischer, sich selbst reproduzierender Wanderfischbestände. Ein wesentliches Ziel der zukünftigen Gewässerbewirtschaftung wird daher darin bestehen, die Durchgängigkeit von Fließgewässern wieder herzustellen bzw. zu erhalten. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Anlage von Fischauf- und -abstiegsanlagen an Querbauwerken.

In Nordrhein-Westfalen liegen langjährige Erfahrungen mit Planung und Entwurf, sowie mit der Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen vor. Diese werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.

Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.

Programm
10:00-16:00 Uhr
  • Ökologische Grundlagen
  • Planung und Entwurf von Fischauf- und Abstiegsanlagen
  • Kontrolle der Funktionsfähigkeit von Fischauf- und Abstiegsanlagen
  • Finanzierung
Zielgruppe

Beschäftigte der Bezirksregierungen, der Kommunen, der Wasserverbände sowie von Ingenieurbüros.

Referenten
Referenten
Herr Ulrich Dumont
ist Geschäftsführer des Ingenieurbüros Floecksmühle in Aachen und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fischauf- und Abstiegsanlagen. Er ist Mitglied des DWA-Fachausschusses „Fischaufstiegsanlagen“ und Autor des Handbuchs Querbauwerke.
Herr Dr. Gotthard Scheja
ist Leiter des Umweltbüros der Stadt Arnsberg und hat in den vergangenen Jahren größere Renaturierungsmaßnahmen in Arnsberg durchgeführt
Herr Dr. Andreas Hoffmann
ist Geschäftsführer des Büros für Umweltplanung, Gewässermanagement und Fischerei in Bielefeld. Er bearbeitet z. Z, im Auftrag des Landes NRW, verschiedene Projekte, die direkt und indirekt mit dem Thema Fischabstieg verbunden sind.
Ort
Anfahrt zur Bildungsstätte Essen

Mit dem PKW

Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.

  • Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
  • Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.

Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.

Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.

Ansprechpartner
Inhaltliche und organisatorische Fragen
Bild von Claudia Booms
Frau Claudia Booms
Fon 0201-8406-835
Fax 0201-8406-817
Fragen zu bereits zugesandten Anmeldungen
Rezeption Essen
Fon 0201-8406-6
Fax 0201-8406-817
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D032
Seminar
Datum
Mi. 25.09.2013
Kurs-Nr.
D032E1309
Gebühren
Regulär
245,00 €
Sondergebühr(2)
45,00 €
  • (1) z.B. VKS, VKU, BVB, BDE, EdDE, ITVA, DWA, ITAD, WFZruhr
  • (2) Angehörige nichtstaatlicher Stellen der Wasser- und Abfallwirtschaft des Landes Nordrhein Westfalen (z.B. Kommunen, Wasserverbände und Abfallverbände)
  • In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.
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