Mikroskopische Untersuchung und Beurteilung von Belebtschlämmen
Praxisseminar zu den Anforderungen der Selbstüberwachung auf Kläranlagen
Der Lehrgang erleichtert den Teilnehmer/innen den Umgang mit dem Arbeitsmittel Mikroskop. Möglichkeiten und Grenzen der Mikroskopie und der aus ihr abzuleitenden Aussagen werden aufgezeigt.
Die Artenkenntnis der Teilnehmer/innen wird gefestigt. Zusammenhänge zwischen den angetroffenen Arten und der Leistung der Anlagen werden dargelegt. In Teilen werden hierzu weiterführende biologische Unterlagen erläutert.
Die praktische Beurteilung von Belebtschlammproben unterschiedlicher Herkunft in Einzelarbeit oder kleinen Gruppen wird durch gemeinsame Diskussion der Beobachtungen und Ergebnisse in eine umfassende Bewertung überführt. Es soll ein intensiver Erfahrungsaustausch stattfinden, wobei immer wieder der Rückbezug zur Besiedlung und zur Struktur des Belebtschlammes gesucht wird.
Ein ausreichender Raum für Diskussionen soll den Teilnehmern ermöglichen, ihre Praxisprobleme auszutauschen.
Hinweis:
Eine Anerkennung durch die Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen gem. § 3 Abs. 2 Fort- und Weiterbildungsordnung wird zu gegebener Zeit beantragt.Abschluss mit BEW Teilnahmebescheinigung.
- Mikroskop
- Handhabung
- Bauteile und Ausstattung
- Kontrastverfahren
- verschiedene Hilfstechniken
- Formen- und Artenkenntnis von Mikroorganismen
- Geißeltierchen
- Wimpertierchen
- Rädertiere
- Würmer und andere Organismen, Faden bildende Bakterien
- Strukturbetrachtungen des Belebtschlammes auf das Absetzverhalten
- Abbauleistung und Besiedlung
- Reaktionen auf Belastungsänderungen
- Dokumentation von Ergebnissen
Mitarbeiter der Betriebslaboratorien, Mitarbeiter auf Abwasserbehandlungsanlagen: Fachkräfte für Abwassertechnik, Abwasserentsorger, Meister, Ausbilder.

Abteilungsleiter Biologie der Linksniederrheinischen Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG, Kamp-Lintfort)
langjährige freie Mitarbeiterin des BEW und hat sich auf die Betriebsanalytik und die Qualitätskontrolle der Abwasserwirtschaft spezialisiert
Mit dem PKW
Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.
Direkt zum Google-Routenplaner
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.
- Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
- Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.
Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.
Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier oder auf den Screenshot.


