Die Behandlung von Meldungen über Gewässerverunreinigungen sowie Schadens-, Gefahren- und Störfälle stellt eine zentrale Aufgabe im betrieblichen und behördlichen Umweltschutz dar. Ereignisse dieser Art erfordern ein schnelles, strukturiertes und rechtssicheres Handeln, um Schäden so gering wie möglich zu halten.
Das Seminar gibt Ihnen einen ausführlichen Einblick in das Meldeprocedere nach Eintritt von umweltrelevanten Ereignissen. Es werden sowohl die Aufgaben der beteiligten Behörden als auch der betroffenen Betreiber behandelt.
Im Mittelpunkt stehen die Grundsätze der Umweltalarm-Richtlinie, die den Handlungsrahmen für den Umgang mit solchen Ereignissen vorgibt. Anhand konkreter Abläufe wird aufgezeigt, wie Meldewege funktionieren, welche Stellen eingebunden werden müssen und worauf es bei der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Einsatzkräften in der Praxis ankommt.
Abgerundet wird das Seminar durch die Besichtigung von Messfahrzeugen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima, bei der die eingesetzte Technik und die praktische Arbeit vor Ort anschaulich vermittelt werden.