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Bildungsscheck NRW

Ziel und Gegenstand

Das Land Nordrhein-Westfalen, fördert mit der Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen und Berufsrückkehrenden an beruflicher Weiterbildung.

Der Zugang ist sowohl individuell als auch betrieblich möglich. Beschäftigte und Selbstständige können für ihre berufliche Weiterbildung ebenso einen Bildungsscheck in Anspruch nehmen wie Betriebe, die im Rahmen ihrer Personalentwicklung geeignete Qualifizierungen für ihre Mitarbeiter durchführen.

Gefördert werden Weiterbildungen zur beruflichen Qualifizierung und Vermittlung fachlicher Kompetenzen, über IT-Knowhow bis hin zu klassischen Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit, Führung und Konfliktmanagement.

Individueller Bildungsscheck

Zielgruppe

Beschäftigte in KMU, Selbstständige und Berufsrückkehrende, die in NRW leben oder arbeiten, insbesondere

  • Selbstständige
  • Berufsrückkehrer
  • Beschäftigte in Elternzeit
  • Personen, die sich durch Veränderungen am Arbeitsplatz und im Betrieb neuen Herausforderungen stellen müssen
  • Beschäftigte, mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen, die sich nachqualifizieren müssen

Branche

Arbeitnehmer, die nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

Voraussetzungen

  • Eine Beratung durch eine Bildungsberatungsstelle ist erforderlich
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 40.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten 80.000 Euro) nicht übersteigen.
  • Die Kursgebühren müssen mindestens 500 Euro betragen

Art und Höhe der Forderung

Die Höhe der Förderung beträgt maximal 50% der Kursgebühren, höchstens jedoch 500 Euro zu den Weiterbildungskosten.

Jährlich kann der/die Beschäftigte einen Bildungsscheck beantragen.

Betrieblicher Bildungsscheck

Zielgruppe

Kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 249 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Betriebsstätte in NRW.

Branche

Arbeitnehmer, die nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

Voraussetzungen

  • Eine Beratung durch eine Bildungsberatungsstelle ist erforderlich
  • Keine Einkommensobergrenze
  • Die Kursgebühren müssen mindestens 500 Euro betragen

Art und Höhe der Forderung

Die Höhe der Förderung beträgt maximal 50% der Kursgebühren, höchstens jedoch 500 Euro zu den Weiterbildungskosten.

Jährlich können maximal zehn Bildungsschecks je Kalenderjahr beantragt werden.

Beratungseinrichtungen informieren und stellen den Weiterbildungsscheck aus

Die Bildungsschecks werden über ausgewählte Beratungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen vergeben und können dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht werden. Anlaufstellen sind beispielsweise Kammern, Wirtschaftsförderungen, Volkshochschulen oder Weiterbildungs-Netzwerke, wie sie in einigen Regionen bestehen.

Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Beratungsstellen für den Bildungsscheck NRW

Info-Service für Ratsuchende, Betriebe und Beratende

Die Telefonhotline 0211 837-1929 von "Nordrhein-Westfalen direkt" informiert zum Beratungsangebot und ist von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

Das Internetportal "Weiterbildungsberatung in NRW" (https://www.weiterbildungsberatung.nrw/) informiert über alle Weiterbildungsangebote in NRW, das Angebot richtet sich gezielt an: Bürgerinnen und Bürger, Beraterinnen und Berater sowie Unternehmen.

Marianne Busse

Sachbearbeiterin Marketing

0201 8406-873
marianne.busse@bew.de