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Gerüche aus Abwasseranlagen und Betonkorrosion

Chemische und biologische Grundlagen — Entstehung, Ursachen und Auswirkungen — Technische und organisatorische Gegenmaßnahmen — Umsetzung in die Praxis

URSACHENFORSCHUNG UND BEHEBUNG

Die Beschwerden von Anwohnern über Geruchsbelästigungen aus der Kanalisation haben in den letzten Jahren, insbesondere in den warmen Sommermonaten, deutlich zugenommen. Viele dieser Auseinandersetzungen führen bis hin zu Gerichtsverfahren.

Die meisten Gerüche in Abwasseranlagen entstehen durch Schwefelwasserstoff, der sich auf Grund der zunehmend steigenden Aufenthaltszeiten des Abwassers in der Kanalisation und der bereits dort einsetzenden Faulprozesse bildet und zusätzlich die Bausubstanz angreift. Diese Problematik wird im Zuge der Optimierung des Betriebes von Entwässerungssystemen weiter zunehmen. Um hohe Instandhaltungskosten zu vermeiden, ist daher ein frühzeitiges Eingreifen durch die Anlagenbetreiber nötig. Diese sollten sich daher schon jetzt Fragen stellen, wie:

  • Welches Verhalten ist im Beschwerdefall richtig?
  • Welche technischen und kostengünstigen Maßnahmen zur Geruchsbekämpfung lassen sich schnell in die Praxis umsetzen?
  • Welche Maßnahmen für die Geruchs- und Korrosionsbekämpfung sind im Zuge der zukünftigen Entwicklungen für ein Entwässerungssystem zu treffen?

Mit der Teilnahme an diesem Seminar erhalten Sie Antworten auf diese und weitere Praxisfragen. Zunächst werden die biologischen und chemischen Grundlagen der Geruchsentstehung erörtert. Darauf aufbauend werden technische Möglichkeiten für die Vermeidung und Bekämpfung von Gerüchen und Korrosion vorgestellt. Einige Inhalte des geplanten neuen Merkblattes DWA-M 154 (Emissionen aus Abwasseranlagen) werden vorgestellt. Außerdem wird an ausgewählten Praxisbeispielen der Umgang von Abwasser-betrieben mit der Problematik intensiv diskutiert.

Nächster Termin: 26. November 2019 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Begrüßung/Einführung

Marion Lamberti

Entstehung von Gerüchen im Kanal und in Abwasserbehandlungsanlagen

  • Chemische und biologische Grundlagen der Geruchsentwicklung
  • Auswirkungen auf die Anlagen- und Betriebssicherheit
  • Ursachenforschung und Ableitung von Bekämpfungsmaßnahmen

Dipl.-Ing. Veit Flöser, Ingenieurbüro Flöser

Geruchsbelästigung und Betonkorrosion in Kanalnetzen — Gefährdungsabschätzung für betroffene Kanäle
Entwicklung eines Bewertungskonzeptes hinsichtlich der Betonkorrosion

Dr. Marlene Robecke, Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf

Einige Inhalte des überarbeiteten Merkblattes DWA M-154 „Emissionen aus Abwasseranlagen“

Dr. Marina Ettl, Yara Industrial GmbH

Umgang mit Gerüchen in der Praxis I — Praxiserfahrungen bei der Geruchsbekämpfung der Stadt Burscheid

  • technische Maßnahmen
  • Tücken der Druckleitungen
  • Problemstellungen und Lösungen für die Praxis

Dipl.-Ing. Frank Werner Grauvogel, Technische Werke Burscheid AöR

Umgang mit Gerüchen in der Praxis II — Geruchs- und Korrosionsbekämpfung in Düsseldorf
Anwendung des Bewertungskonzepts unter Berücksichtigung unterschiedlicher Randbedingungen

Dr. Marlene Robecke

Vorbeugende Maßnahmen gegen die Bildung von Schwefelwasserstoff — Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen mit dem
Nutriox-Konzept

Dr. Marina Ettl

  • Mitarbeiter/-innen von Genehmigungs- und Überwachungsbehörden, Tiefbauämtern, Kanalnetzbetreibern
  • Mitarbeiter/-innen von Indirekteinleitern
  • Mitarbeiter/-innen von Ingenieurbüros
  • Geschäftsführer/-innen und weitere Mitarbeiter/-innen von Service- und Dienstleistungsunternehmen im Kanalbetrieb

26. November 2019 im BEW Duisburg

Veranstaltungsleitung
  • Marion Lamberti, Oldenburg
Dozenten
  • Dr. Marina Ettl, Alpen
  • Veit Flöser, Ingenieurbüro Veit Flöser, Hannover
  • Frank Werner Grauvogel, Technische Werke Burscheid AöR, Burscheid
  • Dr. Marlene Robecke, Stadt Düsseldorf, Düsseldorf

Termine

26. November 2019 im BEW DuisburgWB081D1911

Unterkunft und Verpflegung in Duisburg

Eine Unterbringungsmöglichkeit bietet unser Seminarhotel. Es stehen 60 komfortabel eingerichtete Einzelzimmer mit DU/WC sowie TV und Telefon zur Verfügung. Eine eigene Küche sorgt für das leibliche Wohl.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bitte benutzen Sie die Linie 928 Richtung "DU-Winkelhausen Bruchstraße". Die entsprechenden Busse fahren entweder vom Hauptbahnhof Osteingang Bussteig 2 oder vom Bus-Bahnzentrum / Bussteig 6 West ab, mit denen Sie bis zur Haltestelle Businesspark gelangen.

Den Osteingang/Bussteig 2 finden Sie, wenn Sie sich über die Treppen in der Mitte der Bahnsteige in die Unterführung begeben. Wenn Sie den Eingang erreicht haben, gehen Sie durch den Osteingang  geradeaus - am Taxistand und Kino vorbei - und überqueren zwei Straßen (mit zwei Ampeln). Dann gehen Sie bitte nach links zur Haltestelle. (nicht die Haltestelle direkt vor dem Kino nehmen!)

Das Bus-Bahnzentrum / Bussteig 6 West finden Sie, wenn Sie sich im Hauptbahnhof Duisburg auf dem Bahnsteig zu den Treppen am Beginn der jeweiligen Bahnsteige (überdachte Bahnsteigabschnittseinteilung "A") orientieren. Am Fuße der Treppen müssen Sie nach rechts (Bahnsteige 1 oder 2), geradeaus (Bahnsteige 3 und 4) oder links (Bahnsteige 5 bis 13) gehen und durch den Ausgang neben den Geschäften den Bahnhof verlassen. Nach Überquerung der Straße befinden Sie sich auf dem Bussteig 6 West, in dessen vorderen Teil der Bus abfährt, mit dem Sie bis zur Haltestelle "Businesspark" (bitte nicht an der Haltestelle "Businesspark Nord" aussteigen) gelangen. Bitte benutzen Sie den kleinen Weg hinter der Bushaltestelle, der Sie direkt auf das Gebäude des BEW zuführt. Der Bus fährt nur einmal in der Stunde!

Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen lassen. Dazu klicken Sie bitte hier.

Mit dem Taxi

Unter Nennung des Stichwortes "Seminare BEW" haben Sie die Möglichkeit, bei dem Taxiunternehmen "Taxi West", 02065-22222, Fahrten von oder nach Duisburg-Hauptbahnhof oder Düsseldorf-Flughafen zu einem günstigeren Preis selbst zu bestellen. Die Begleichung der Rechnung erfolgt durch Sie direkt beim Fahrer und zu Ihren Lasten.

26. November 2019 im BEW Duisburg

Preis
Regulär375,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Verbandsmitglieder
AAV, ANS, BDE, BDG, BVB, BWK, DVGW, DWA, EdDE, ITAD, ITVA, VDRK, VKS im VKU, WFZruhr
335,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Behörden295,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Kommunen295,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)

Unsere Bildungsdienstleistungen sind gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit. Auf damit verbundene Leistungen (z.B. Verpflegung) erheben wir als gemeinnützige Gesellschaft einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%.

Im Preis enthalten

In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.

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