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Aufbau, Erstellung und Nutzung eines Indirekteinleiterkatasters

Grundlagen, Vorgehensweise, Praxisanwendungen und Erfahrungsaustausch

PRAKTISCHE NUTZUNG VON INDIREKTEINLEITERKATASTERN

Wenn der Kläranlagenbetrieb reibungslos funktioniert und die Entsorgung des Klärschlamms gesichert ist, gerät die Überwachung der industriellen und gewerblichen Einleiter leicht zur Nebensache. Kommt es jedoch zu Problemen, muss die betriebliche Störung schnell erkannt und einem verursachenden Betrieb zugeordnet werden. Ein Indirekteinleiterkataster versetzt Sie dann in die Lage, durch die gezielte Informationssammlung z.B. zu Vorgängen im Betrieb, zur Verwendung von abwasserrelevanten Chemikalien oder zur individuellen Einleitersituation wirkungsvoll handeln zu können.

Weiterhin bietet Ihnen das Kataster eine Erleichterung bei der Kontrolle der relevanten Einleiter und der Erteilung wasserrechtlicher Genehmigungen. Ebenso kann die Einhaltung geltender Vorschriften effektiver sichergestellt werden. Diese vorsorgende Betriebsweise ist auch betriebswirtschaftlich sinnvoll, wenn die Kosten für das Indirekteinleiterkataster den eventuell erforderlichen Aufwendungen für eine Entsorgung von Klärschlamm als Sonderabfall gegenübergestellt werden.

Besuchen Sie dieses Seminar, um sich intensiv mit dem Aufbau und der Nutzung eines Indirekteinleiterkatasters auseinanderzusetzen. Sie erhalten konkrete Leitfäden und Vorgehensweisen an die Hand, die Sie bei der Erstellung eines Katasters unterstützen. So wird Ihnen eine praxisbezogene Herangehensweise vermittelt und Entscheidungskriterien für den EDV-Einsatz vorgestellt. Weiterhin bietet Ihnen die Veranstaltung einen hervorragenden Rahmen zum Erfahrungsaustausch und zur Klärung individueller Fragestellungen.

Nächster Termin: 05. Juni 2019 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

  • Das Indirekteinleiterkataster als Arbeitshilfe
    • Wasserrechtliche Anforderungen
    • Erfüllung von Berichtspflichten gegenüber Land und Bund
    • Organisation der Überwachung
    • Geographische Nutzung
    • Einsatzmöglichkeiten bei Öl- und Giftunfällen
  • Aufbau und Erstellung des Indirekteinleiterkatasters —
    Konkrete Vorgehensweise, Schwierigkeiten und Tipps
    • Erstellung der Einleiterliste
    • Inhalte von Fragebögen
    • Bewertungskriterien für Indirekteinleitungen
    • Auswahl von Daten für die Übernahme in eine
      Katastersoftware / Mindestdatensatz
    • Vorteile und Kosten der Katastererstellung
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Besonderheit fetthaltiges Abwasser / Entscheidungsspielraum des Abwasserbeseitigungspflichtigen
  • EDV-Einsatz
    • Entscheidungskriterien
    • Erstellen von Bescheiden
    • Datenexport, z.B. für Serienbriefe
    • Austausch von Informationen zwischen
      Organisationseinheiten
    • Import von Analyseergebnissen
    • Auswertung von Fallzahlen und Messwerten
    • GIS-Anbindung

Mitarbeiter/-innen von Kommunen und Verbänden, die mit dem Aufbau, der Pflege und Weiterentwicklung eines Abwasserkatasters betraut sind bzw. betraut werden sollen.

5. Juni 2019 im BEW Essen

Veranstaltungsleitung
  • Marion Lamberti, Oldenburg
Dozenten
  • Veit Flöser, Ingenieurbüro Veit Flöser, Hannover
  • Gerhard Genuit, Stadt Bielefeld, Bielefeld
  • Hans-Arno Wietschel-Ulrich, Stadt Bonn, Bonn

Termine

5. Juni 2019 im BEW EssenWB042E1906

Anfahrt zum Bildungszentrum Essen

Mit dem PKW

Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.

  • Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
  • Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.

Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.

Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier.

5. Juni 2019 im BEW Essen

Preis
Regulär375,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Verbandsmitglieder
AAV, ANS, BDE, BDG, BVB, BWK, DVGW, DWA, EdDE, ITAD, ITVA, VDRK, VKS im VKU, WFZruhr
335,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Behörden295,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Kommunen295,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)

Unsere Bildungsdienstleistungen sind gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit. Auf damit verbundene Leistungen (z.B. Verpflegung) erheben wir als gemeinnützige Gesellschaft einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%.

Im Preis enthalten

In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.

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