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Nachhaltige und resiliente Stadtentwicklung: Klimaanpassung in der Stadtplanung

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DIE THEMEN:

  • Betroffenheit: Klimafolgen erkennen und kommunale Gefahren analysieren
  • Maßnahmen: Welche Klimaanpassungsmaßnahmen eignen sich und wie kann man diese zielgerichtet umsetzen?
  • Verstetigung: Klimaanpassung im Verwaltungshandeln verankern
  • Kommunikation: Aktive Bürgerbeteiligung als Erfolgskonzept
  • Wie funktioniert integrale Planung? Wer ist für was verantwortlich?

 

INTEGRIERTE UND RESILIENTE STADTPLANUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES KLIMAWANDELS

Auch in Deutschland häufen sich Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzewellen. In der kommunalen Planung und Entwicklung setzt zunehmend ein Umdenken bei den Kommunen und in den Regionen ein, die sich verändernden klimatischen Bedingungen zu berücksichtigen.

Klimaanpassung ist ein Querschnittsthema in der regionalen und kommunalen Planung, die nur durch die Kooperation von Akteuren aus Wissenschaft und Praxis, Wirtschaft und Verwaltung sowie Politik und Gesellschaft – also gemeinsam (!) – bewältigt werden kann.

Alle Planungsebenen ziehen an einem Strang!

Der Planungsprozess für eine klimaresiliente Stadt sollte von Beginn an integrativ, flexibel und interdisziplinär gestaltet sein. Nur so können mögliche Interessenskonflikte und Synergien zwischen den betroffenen Handlungsfeldern und Verwaltungseinheiten rechtzeitig

erkannt und berücksichtigt werden.

Folgende Fragestellungen werden u.a. thematisiert:

Wie stark ist meine Kommune/Region vom Klimawandel betroffen?

  • Welche Klimaanpassungsmaßnahmen eignen sich für meine Kommune/Region?
  • Wie funktioniert integrierte Planung? Wer ist für welche Handlungsfelder verantwortlich?
  • Wie kann ich Klimaanpassung in der kommunalen Satzung verankern?
  • Welche Fördermaßnahmen gibt es?
  • Wie kommuniziere ich die Maßnahmen zielgruppengerecht?

Unser praxisorientierter Workshop lädt zum Informieren, Diskutieren, Entwickeln und Mitmachen ein!

Dazu bringen wir alle an einen Tisch: Stadtplanung, Stadtentwicklung, Klimaschutz- und -anpassung, Umwelt- und Naturschutz, Grünflächenplanung, Landschaftsplanung, Straßenbau, Projektentwicklung, Architekten und weitere betroffene Aufgabenbereiche.

Bringen auch Sie Ihre Schwerpunkte und Ideen mit ein – Wir freuen uns auf Sie!

Nächster Termin: 02. September 2021 von 09:45 bis 03. September 2021 um 15:00 Uhr.

1. TAG: WAS MUSS UMGESETZT WERDEN?

STEP 1: BETROFFENHEIT

WIE ÄNDERT SICH DAS KLIMA UND WELCHE FOLGEN HAT ES FÜR DIE STÄDTE?

  • Der Klimawandel und seine Folgen für NRW
    • Bisherige Klimaentwicklung in NRW
    • Folgen des Klimawandels anhand von Beispielen
    • Aktuelle Klimaprojektionen mit Blick auf die zukünftige Klimaentwicklung in NRW
  • Starkregen und Hitze: Gefahren erkennen, Risiko analysieren und Handlungskonzepte erstellen
    • Modellgrundlagen
    • Gefahrenkarten und Risikoanalysen
    • Projektkonzepte

 

STEP 2: MASSNAHMEN

WELCHE MASSNAHMEN SIND ZUR KLIMAANPASSUNG DENKBAR UND AUCH UMSETZBAR?

  • Klimagerechte Stadt- und Freiraumplanung
    • Möglichkeiten der Hitze- und Starkregenvorsorge im Quartier
    • Integration der Klimaanpassung in stadtplanerische Verfahren und Instrumente
  • Best Practices von umgesetzten Maßnahmen in den Städten Arnsberg, Bochum und Gladbeck
  • Analysetools und Fachinformationssyteme – Anschauen, Ausprobieren, Bewerten
    • Urbanes Grün – optimale Planung für mein Quartier
    • Wie zeigt sich der Klimawandel in NRW?
    • Klimaatlas NRW/ Klimaanalyse NRW

 

2. TAG: WIE KANN DIE UMSETZUNG FUNKTIONIEREN?

STEP 3: VERSTETIGUNG

WIE KANN EINE NACHHALTIGE UMSETZUNG DER MASSNAHMEN ERREICHT WERDEN?

  • Umsetzung integraler Maßnahmen im Rahmen der „Zukunftsinitiative Wasser in der Stadt von morgen“ – Arbeitsformate und Werkzeuge
  • Handlungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für kommunale Klimaanpassung in NRW
    • Fördermöglichkeiten auf Landes-, Bundes-, EU-Ebene
    • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Klimaanpassungsprojekten
  • Umgang mit dem Thema Klimaanpassung in der Bauleitplanung
    • Klimaanpassung – eine kommunale Pflichtaufgabe?
    • Darstellung und Festsetzungsmöglichkeiten zur Klimaanpassung
    • Umgang mit Ungewissheiten
  • Checkliste für Wassersensibilität in Bebauungsplänen
    • Arbeitshilfe – Handreichung für die Planungspraxis
    • Checkliste I für Bauleitplaner
    • Checkliste II für Fachplaner

 

STEP 4: KOMMUNIKATION

WIE KÖNNEN DIE BEVÖLKERUNG UND DIE LOKALE WIRTSCHAFT AM ANPASSUNGSPROZESS BETEILIGT WERDEN?

  • Akteursbeteiligung als zentraler Bestandteil der Bewusstseinsbildung
    • Notwendigkeit einer frühzeitigen Akteursbeteiligung
    • Aktive Akteursbeteiligung: Sensibilisierung, Maßnahmenakzeptanz und Handlungsbereitschaft
    • Lokales Wissen unterschiedlichster Akteure für den Anpassungsprozess gewinnbringend nutzen
  • Auf Dialog setzen! Kommunikation und Bürgerbeteiligung

Kommunen und kommunale Betriebe mit den Aufgabenbereichen/-ressorts:

  • Stadtplanung, Bauordnung, Bauleitplanung, Stadtentwicklung
  • Stadtentwässerung, Straßenbau
  • Umwelt(schutz), Grünflächenplanung

Projektentwicklungsgesellschaften, Stadtplaner, Architekten

02./03.09.2021, Ort: Duisburg und Online-Live-Workshop

Moderation
  • Andreas Giga, Emschergenossenschaft, Essen
Dozenten
  • Dr. Jan Benden, MUST Städtebau, Köln
  • Andrea Fischer-Hotzel, Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Köln
  • Prof. Dr. Stefan Greiving, Technische Universität Dortmund, Dortmund
  • Guido Halbig, Deutscher Wetterdienst, Essen
  • Thomas Heiser, Emschergenossenschaft, Essen
  • Dr. Holger Hoppe, Dr. Pecher AG, Erkrath
  • Klaus Juchheim, Emschergenossenschaft, Essen
  • Dr. Tobias Kemper, EnergieAgentur.NRW GmbH, Düsseldorf
  • Antje Kruse, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Recklinghausen
  • Steffen Lenze, Stadt Essen, Essen
  • Christina Pagés, iku GmbH, Dortmund
  • Frank Restemeyer, Stadt Gladbeck, Gladbeck
  • Dr. Marko Siekmann, Stadt Bochum, Bochum
  • Peter Trute, GEO-NET Umweltconsulting GmbH, Hannover
  • Sebastian Marcel Witte, Stadt Arnsberg, Arnsberg
  • Dr. Ingo Wolff, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Recklinghausen

Termine

02./03.09.2021, Ort: Duisburg und Online-Live-Workshop, 09:45 bis 15:00 UhrCB035D2109

02./03.09.2021, Ort: Duisburg und Online-Live-Workshop

Online-Teilnahme
Regulär745,00 €*
Kommunen175,00 €*
Kommunale Umweltverwaltung NRW175,00 €*
Bezirksregierungen und LANUV405,00 €*
Präsenz-Teilnahme
Regulär795,00 €*
Kommunen225,00 €*
Kommunale Umweltverwaltung NRW225,00 €*
Bezirksregierungen und LANUV455,00 €*

*Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer auf MwSt.-pflichtige Leistungen.

Im Preis enthalten

In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.

Unsere Online-Veranstaltungen führen wir auf unterschiedlichen Drittanbieter-Plattformen durch (vor allem edudip und Zoom).

Die dafür jeweils gültigen technischen Voraussetzungen und weitere Informationen finden Sie über folgende Verlinkungen:

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich auch gerne persönlich zur Verfügung.

Jetzt anmelden!Programm als PDF

Daniela Tóth
Planung

Fon: 0201-8406-829
E-Mail an Kontakt

Claudia Booms
Planungsassistenz

Fon: 0201-8406-835
E-Mail an Kontakt