Vom Arbeitsanweiser zum Begleiter und Coach:
Im Rahmen der Digitalen Transformation beschäftigen sich die Unternehmen mit neuesten IT-Techniken. Sie führen neue Kommunikationswege ein (Self-Service, Chat), geben oder holen Informationen jenseits von Papier oder ersetzen manuelle Tätigkeiten durch Automation. Da die Anzahl der Mitarbeiter/-innen der Generation Y und Generation Z in den Unternehmen zunimmt, tritt digitale Kollaboration in den Vordergrund und schiebt angestaubte vis-a-vis-Meetings aufs Abstellgleis.
Die Unternehmen erwarten, dass sich kreative und dynamische Menschen mit neuen Methoden (wie z.B. Design Thinking) beschäftigen und ganz neue Wege gehen, um innovative Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig hält man aber an Führungsstrukturen aus dem letzten Jahrtausend fest. Das kann nicht funktionieren. Agile, engagierte und dynamischen Menschen (und das hat nichts mit dem Alter zu tun), benötigen agile, engagierte und dynamische Führungskräfte.
Agil zu sein bedeutet, flexibel und dynamisch auf Rahmenbedingungen zu reagieren, die permanent im Fluss sind. Unter Agiler Führung versteht man, dass die Führungskraft nicht mehr die Rolle des einsamen Entscheiders einnimmt. Vielmehr gilt es, Entscheidungen gemeinsam zu treffen – nach dem Prinzip des „Shared Leaders“. Der Vorgesetzte steht einem hoch kompetenten Team als Moderator und Mentor beiseite, der berät und koordiniert. Somit verändert sich die Führungskraft vom „Arbeitsanweiser und Leitungsbeurteiler“ zum „Begleiter und Coach“.
Auch wenn SCRUM als Projektmanagement-Methode für IT-Projekte entwickelt wurde, lässt sich die Philosophie im Grundsatz auf Führungsstrukturen und Organisationen übertragen. Wie das geht und welche Voraussetzungen geschaffen sein sollten, erfahren Sie in diesem Seminar.