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UC071
Seminar

Genehmigung und Überwachung von Sport- und Freizeitanlagen

Aktuelle Rechtsvorschriften – Möglichkeiten zum Schallschutz – Umsetzung in die kommunale Praxis

Sport- und Freizeitanlagen stellen neben dem Verkehrs- und Anlagenlärm inzwischen eine nicht zu unterschätzende Quelle von Lärmbelästigungen dar. Das Spektrum dieser Anlagen ist breit gefächert und umfasst, neben den klassischen Sportstätten, vor allem Open-Air-Veranstaltungen, Kirmes-, Schützen- und andere Brauchtums-feste sowie „Public-Viewing-Veranstaltungen“.

Bereits bei der Planung neuer Sport- und Freizeitanlagen sollten daher Maßnahmen eingeplant werden, um Nutzungskonflikten vorzubeugen. Allerdings treten gerade auch bei bereits bestehenden Anlagen Konflikte zwischen Anwohnern und Betreibern bzw. der zuständigen Behörde in nicht unerheblichem Maße auf und führen oftmals von Beschwerden bis hin zu Gerichtsverfahren. Dies gilt ebenso für die genannten Open-Air-Veranstaltungen – und zwar unabhängig davon ob es sich um eine bestehende, bereits langjährig stattfindende oder eine einmalige Veranstaltung handelt.

Die technischen Möglichkeiten, solche Veranstaltungen im Rahmen dessen durchzuführen, was für die Anwohnerinnen und Anwohner noch zumutbar ist, sind breit gefächert. Insbesondere ist die Frage welche Lärmbelastungen über welchen Zeitraum zumutbar sind von großer Bedeutung und oftmals nicht einfach zu beantworten.

Innerhalb dieser Veranstaltung erhalten Sie Antworten auf diese und weitere Praxisfragen. Sie gewinnen einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Genehmigung und Überwachung von Freizeit- wie auch Sportanlagen. Die technischen Möglichkeiten der Planung und Durchführung werden aufzeigt. An ausgewählten Praxisbeispielen wird der Umgang der Kommunen mit der Problematik vorgestellt.

Zusätzlich schafft die Veranstaltung einen optimalen Rahmen um sich mit Ihren Kollegen/-innen aus anderen Kommunen über die gemachten Erfahrungen auszutauschen sowie bestehende Problemstellungen aus der Genehmigungs- und Überwachungspraxis intensiv zu diskutieren.

Themenschwerpunkte sind u.a:

  • Aktuelle Entwicklungen der bundes- und landesrechtliche Regelungen zu Sport- und Freizeitanlagen

 

  • Vollzugshilfen und Leitfäden

 

  • Technische und organisatorische Möglichkeiten zum Schallschutz bei Freizeitanlagen

 

  • Lärmmanagement bei Freizeitanlagen aus Sicht eines Ingenieurbüros

 

  • Erfahrungsaustausch zum Lärmmanagement in der kommunalen Praxis

 

Das genaue Programm wird jeweils aktuell vor dem Veranstaltungstermin zusammengestellt.

Vertreter/-innen von Genehmigungs- und Überwachungsbehörden, Mitarbeiter/-innen von Planungs- und Ingenieurbüros

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