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DW072
Seminar

Gefahren- und Risikoanalyse – Methoden und Praxisbeispiele

Bundesweit anerkannter Fortbildungslehrgang für Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte gemäß § 9 Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit § 7 Nr. 2 der 5. BImSchV

Zu den Forderungen der Störfall-Verordnung gehört die Ermittlung und Analyse der Risiken von Störfällen und die Darstellung der Mittel zur Verhinderung von Störfällen. Im Sicherheitsbericht sind die Art der möglichen Störfälle, die Wahrscheinlichkeit oder die Bedingungen für ihr Eintreten zu beschreiben. Das Ausmaß und die Folgen sind abzuschätzen.

In dem in der Störfall-Verordnung geforderten Sicherheitsmanagement wird u. a. die Festlegung und Anwendung von Verfahren zur systematischen Ermittlung der Gefahren von Störfällen bei bestimmungsgemäßem und nicht bestimmungsgemäßen Betrieb verlangt. Ein weiteres Kriterium dient der Abschätzung der Wahrscheinlichkeit und der Schwere der Störfälle.

In der Fachwelt wird darüber diskutiert, ob die Risikoermittlung und die Darstellung der Risiken auch quantitativ erfolgen sollten und welche Vorteile damit verbunden wären. Die quantitative Vorgehensweise erfordert im Zusammenhang mit der Beschaffung bzw. der Qualität des dazu erforderlichen Datenmaterials praxisgerechte Lösungen.

In diesem Seminar werden die häufig angewendeten systematischen Methoden vorgestellt und mit kleinen Beispielen deren Prinzip verdeutlicht. Um den Teilnehmern einen besseren Praxisbezug zu ermöglichen, werden zwei kurze Workshops in Kleingruppen mit Beispielen aus der Praxis durchgeführt. Im ersten Workshop wird mit der deterministischen PAAG-Methode, im zweiten mit der probabilistischen LOPA-Methode geübt. Die erzielten Ergebnisse werden im Plenum präsentiert und diskutiert.



• Begriffe, Definitionen

• Methoden der Gefahren- und Risikoanalyse

• Besonderheiten ausgewählter Methoden

• Rechtsgrundlagen

• Fallbeispiele, Übungen

• Spezifische Anwendungsfälle

• Darstellung im Sicherheitsbericht

• Neue Entwicklungen

Nächster Termin: 11. März 2020 von 10:00 bis 12. März 2020 um 16:15 Uhr.

IHR PROGRAMM

Mittwoch, 11. März 2020

10:00 Uhr: Begrüßung, Einführung in die Thematik

- Rechtliche Grundlagen

- Methoden

JOSEF KUBOTH, LANUV NRW

11:00 Uhr: Grundlagen PAAG-Verfahren

MARGIT HAHN, Evonik Technology & Infrastructure GmbH,

12:30 Uhr: Mittagspause

13:30 Uhr: Fortsetzung Grundlagen PAAG-Verfahren, Übungsbeispiele

MARGIT HAHN, Evonik Technology & Infrastructure GmbH

14:30 Uhr: Die Gefahrenanalyse nach HAZOP / PAAG – Praxisbeispiele

HEIKE CHARLOTTE SIMONSMEIER, TÜV Rheinland Industrie Service GmbH

15:15 Kaffeepause

15:30 Uhr: Einbindung der Anlagenumgebung in die Gefahrenanalyse

STEPHAN GEBHARD, LANUV NRW

16:30 Uhr: Ende des 1. Seminartages



Donnerstag, 12. März 2020

09:00 Uhr: Risikominderung in der Anlagensicherheit mit Mitteln der Prozessleittechnik

JOSEF KUBOTH, LANUV NRW

10:00 Uhr: Kaffeepause

10:30 Uhr: Nutzen der Quantitativen Risikoanalyse - Bericht aus der Praxis

MARTIN KLAEREN / DR. HELLMUT KRETZSCHMAR, SAVAS GmbH

11:30 Uhr: Gefahrenanalysen bei der INEOS am Standort Köln

MELANIE RHEINWALD, INEOS Manufacturing Deutschland GmbH

12:30 Uhr: Mittagspause

13:30 Uhr: Grundlagen des LOPA-Verfahrens

MARTIN KLAEREN, SAVAS GmbH

14:30 Uhr: Praktisches Beispiel eines LOPA-Verfahrens mit Übung

MARTIN KLAEREN, SAVAS GmbH

15:15 Uhr: Praxisbeispiele zur Gefahren- und Risikoanalyse nach dem Bayer-Verfahren

ROLF HUFSCHMIDT, Ingenieurbüro Hufschmidt

16:15 Uhr: Ende der Veranstaltung

Änderungen vorbehalten

Beschäftigte der kommunalen und staatlichen technischen Umweltverwaltung, Betreiber von Betriebsbereichen nach Störfall-Verordnung, Störfallbeauftragte, Planungs- und Ingenieurbüros sowie Sachverständige

11./12. März 2020 im BEW Essen

Veranstaltungsleitung
  • Josef Kuboth, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Recklinghausen
Dozenten
  • Stephan Gebhard, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Recklinghausen
  • Margit Hahn, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, Marl
  • Rolf Hufschmidt, Ingenieurbüro Hufschmidt, Bergisch Gladbach
  • Martin Klaeren, SAVAS GmbH, Aachen
  • Melanie Rheinwald, Wermelskirchen
  • Heike-Charlotte Simonsmeier, TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, Köln

Termine

Gefahren- und Risikoanalyse
11./12. März 2020 im BEW Essen, 10:00 bis 16:15 Uhr
DW072E2003

Anfahrt zum Bildungszentrum Essen

Mit dem PKW

Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.

  • Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
  • Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.

Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.

Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier.

Gefahren- und Risikoanalyse
11./12. März 2020 im BEW Essen

Preis
Regulär520,00 €*
Verbandsmitglieder
AAV, ANS, BDE, BDG, BVB, BWK, DVGW, DWA, EdDE, InwesD, ITAD, ITVA, VDRK, vero, VKS im VKU, WFZruhr
485,00 €*
Kommunale Umweltverwaltung NRW190,00 €*
Sonstige Behörden in und außerhalb NRW470,00 €*
Bezirksregierungen und LANUV435,00 €*

*Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer auf MwSt.-pflichtige Leistungen.

Im Preis enthalten

In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.