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Drosselkalibrierung für Sonderbauwerke in der Misch- und Trennkanalisation

Voraussetzung für einen nachhaltigungen Gewässerschutz

Beschreibung

Nach § 60 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) müssen Abwasseranlagen – u.a. Regenbecken – nach den a.a.R.d.T. errichtet, betrieben und unterhalten werden.

Drosselorgane bestimmen maßgeblich den Betrieb und die Entlastungstätigkeit von Regenbecken und Regenentlastungsanlagen bzw. von vor- und nachgeschalteten Anlagen. Werden Drosseleinrichtungen nicht ordnungsgemäß gewartet bzw. betrieben, hat dies einen unmittelbaren Einfluss auf nachfolgende Anlagen einschließlich der Kläranlage und das Gewässer.

In der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser (SüwVO Abw) werden daher u.a. Umfang, Art und Häufigkeit der Überwachung von Drosseleinrichtungen geregelt.

Hinweise und Erfahrungen der Wasserbehörden, Betreiber und prüfender Institutionen zeigen, dass viele der insbesondere hydromechanisch gesteuerten Drosselorgane nicht den technischen Anforderungen entsprechen. Neben unzureichender Wartung und Kalibrierung sind häufig auch technische Gründe als Fehlerquellen zu nennen.

Diese Erkenntnisse führten zu dem Projekt „Drosseleinrichtungen an Regenbecken“ mit einem IKT-Warentest von ausgewählten hydromechanischen Drosselorganen. Die Ergebnisse bestätigten die bisherigen Erfahrungen und zeigten sehr deutlich, dass viele Drosseln im langjährigen Betrieb insbesondere im Schmutzwassereinsatz nicht ausreichend funktionstüchtig sind.

Unser Seminar befasst sich u.a. mit den Ergebnissen aus dem Projekt und den daraus resultierenden wasserwirtschaftlichen Konsequenzen für die Umwelt. Es soll aber zugleich auch für alle Akteure eine Hilfestellung sein, wie zukünftig u.a. der sachgemäße Betrieb, die hydraulische Kalibrierung und deren Dokumentation und die Überwachung von Drosseleinrichtungen verbessert werden kann.

Unsere erfahrenen Referenten vermitteln Ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand und den rechtlichen Grundlagen und geben Ihnen Einblicke sowohl zur Vollzugspraxis wie auch Erfahrungsberichte aus Sicht der Betreiber.



Themen

Block A – Einführung (Vormittag)

  • Einführung
  • Wasserrechtliche Anforderungen an Niederschlagswassereinleitungen und welche Bedeutung Drosselüberprüfungen haben
  • Planung und Auswahl von Drosselorganen
  • Hydraulische Drosselüberprüfungen in der Praxis (auch unter schwierigen Randbedingungen)
  • Dokumentation / Qualitätsstandards für Prüfberichte
  • Diskussion / Fragestellungen

 

Block B – Praxisblock (Nachmittag)

  • Hydraulische Drosselkalibrierung aus Sicht der Überwachungsbehörden (Vollzugspraxis)
  • Hydraulische Drosselkalibrierung aus Sicht der Netzbetreiber (Betriebspraxis / Erfahrungsberichte)
  • Diskussion / Fragestellungen

Themen

IHR PROGRAMM

Mittwoch, 5. Oktober 2022

09:00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde

Martina Brehm, LANUV NRW

09:15 Uhr: Einführung in das Thema

Martina Brehm, LANUV NRW

09:45 Uhr: Wasserrechtliche Anforderungen an Niederschlagswassereinleitungen

Frederik Köhler, Bezirksregierung Detmold

10:30 Uhr: Kaffeepause

10:45 Uhr: Planung und Auswahl von Drosselorganen mit Praxisbeispielen

Marcel Goerke, IKT

11:30 Uhr: Hydraulische Drosselüberprüfungen in der Praxis – Teil 1 Praktische Durchführung

Stefan Kutsch, Dr. Pecher AG

12:30 Uhr: Diskussion

12:45 Uhr: Mittagspause

13:45 Uhr: Hydraulische Drosselüberprüfungen in der Praxis – Teil 2 Praktische Dokumentation und Beispiele

Stefan Kutsch, Dr. Pecher AG

14:30 Uhr: Hydraulische Drosselkalibrierung aus Sicht der Überwachungsbehörden

Frederik Köhler, Bezirksregierung Detmold

15:15 Uhr: Kaffeepause

14:15 Uhr: Drosseln kalibrieren und betreiben

Horst Baxpehler, Erftverband

15:30 Uhr: Drossel Überprüfung, warum? Aus Sicht einer kleinen Gemeinde

Günter Blanke, Kläranlage der Stadt Nieheim

16:00 Uhr: Drosselkalibrierung in Eigenregie – von der Planung bis zur Auswertung

Nadine Krogull/Lars Bittger, Wirtschaftsbetriebe Duisburg

16:30 Uhr: Abschlussdiskussion und Ende des 1. Tages



Donnerstag, 6. Oktober 2022

09:00 Uhr: Begrüßung und Einführung in den 2. Tag

Martina Brehm, LANUV NRW

09:15 Uhr: Blick über den Tellerrand – Was machen andere Bundesländer?

Jens Backhof, Bayerisches Landesamt für Umwelt

09:45 Uhr: Diskussion

10:15 Uhr: Drosseln kalibrieren und betreiben

Horst Baxpehler, Erftverband

11:00 Uhr: Kaffeepause

11:15 Uhr: Drosselkalibrierung im Stadtgebiet Waldbröl – vom Konzept zur Umsetzung

Michael Hippe, FISCHER TEAMPLAN Ingenieurbüro GmbH Erftstadt

12:00 Uhr: Von der Planung zum Betrieb – Hinweise und Anforderungen aus dem DWA-A 166

Dr. Holger Hoppe, Dr. Pecher AG

12:45 Uhr: Diskussion

13:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Drosselkalibrierung – Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis

Dirk Mumm, Eigenbetrieb Abwasser Stadt Rheda-Wiedenbrück

14:45 Uhr: Drosselkalibrierung – lästige Betreiberpflicht oder wertvolle Aufgabe – Erfahrungen bei WSW –

Thorsten Gigl, WSW Energie & Wasser AG

15:30 Uhr: Abschlussdiskussion und Ende der Veranstaltung

Abschluss mit Teilnahmebescheinigung

Zielgruppe

Mitarbeiter/-innen der kommunalen und staatlichen technischen Umweltverwaltung, Genehmigungs-/Aufsichtsbehörden für Misch- und Trennkanalisationen

Dozenten/Dozentinnen

Veranstaltungsleitung
  • Martina Brehm, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen
  • Jens Backhof, Bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg
  • Horst Baxpehler, Erftverband, Bergheim
  • Lars Bittger, Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR, Duisburg
  • Günter Blanke, Stadt Nieheim, Nieheim
  • Thorsten Gigl, WSW Energie und Wasser AG, Wuppertal
  • Marcel Goerke, IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, Gelsenkirchen
  • Michael Hippe, Fischer Teamplan Ingenieurbüro GmbH, Erftstadt
  • Dr. Holger Hoppe, Dr. Pecher AG, Erkrath
  • Frederik Köhler, Bezirksregierung Detmold, Detmold
  • Stefan Kutsch, Dr. Pecher AG, Erkrath
  • Dirk Mumm, Stadt Rheda-Wiedenbrück, Rheda-Wiedenbrück

Technische Voraussetzungen

Unsere Online-Veranstaltungen führen wir grundsätzlich über die Plattform Zoom durch.

Die dafür jeweils gültigen technischen Voraussetzungen und weitere Informationen finden Sie über folgende Verlinkungen:

Preise

Präsenz-Teilnahme
Regulär*
555,00 €
Verbandsmitglieder*
AAV, BDE, BDG, BVB, BWK, DGAW, DVGW, DWA, EdDE, InwesD, ITAD, ITVA, VDRK, vero, VKS im VKU, WFZruhr
520,00 €
Bezirksregierungen und LANUV
435,00 €
Kommunale Umweltverwaltung NRW
190,00 €
Sonstige Behörden in/außerhalb NRW*
495,00 €
Online-Teilnahme
Regulär*
505,00 €
Verbandsmitglieder*
AAV, BDE, BDG, BVB, BWK, DGAW, DVGW, DWA, EdDE, InwesD, ITAD, ITVA, VDRK, vero, VKS im VKU, WFZruhr
470,00 €
Bezirksregierungen und LANUV
385,00 €
Kommunale Umweltverwaltung NRW
140,00 €
Sonstige Behörden in/außerhalb NRW*
445,00 €

*Die Preise verstehen sich zzgl. der zum Zeitpunkt der Leistung gültigen Umsatzsteuer.

Im Preis enthalten

Im Teilnahmepreis sind Unterlagen zur Veranstaltung sowie für Präsenzteilnehmer das Mittagsbuffet und Erfrischungsgetränke enthalten.