Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht eine energierechtliche Gesetzesänderung oder eine neue Verordnung in Kraft tritt. Insbesondere für den Nicht-Juristen, aber auch für Neu- und Quereinsteiger in die Branche ist das Energierecht daher aufgrund einer Vielzahl von unterschiedlichen Normen, die einem steten Wandel unterliegen, unübersichtlich und schwer verständlich.
Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen zu vermitteln:
- Welche Gesetze und Normen die Wertschöpfungskette in der Strom- und Gaswirtschaft bestimmen
- Warum europäische Vorgaben eine wichtige Rolle für die deutsche Energiewirtschaft spielen
- Welche Auswirkungen die jüngsten Gesetzesnovellierungen (insb. das Kohleausstiegsgesetz und damit verbundene Änderungen des EEG, KWKG und EnWG, etc.), Gesetzgebungsinitiativen und regulatorische Vorgaben auf die Praxis haben
- Welche rechtliche Systematik dem Anschluss von Anlagen und der Vergütung des Anlagenbetriebs nach dem EEG und dem KWKG zu Grunde liegt
- Worauf im Energievertrieb bei der Vertragsgestaltung zu achten ist
Das Programm ist so konzipiert, dass rechtliche Detailfragen ausdrücklich ausgespart bleiben – vielmehr soll ein grundlegendes Verständnis für energierechtliche Prinzipen und Zusammenhänge vermittelt werden. Die Teilnehmenden werden dadurch in die Lage versetzt, rechtliche Risiken und Probleme besser einzuordnen.
Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner statt:
Das IBE ist eine Forschungsstelle der Ruhr-Universität Bochum (RUB), die als wichtige Forschungs- und Beratungsstätte für das deutsche, europäische und internationale Berg- und Energierecht einen guten und wichtigen Ruf besitzt und ausgebaut hat. Aufgrund der vielseitigen Forschungstätigkeit zu den eng verzahnten Materien des Berg- sowie Energierechts ist das IBE zu einem gefragten Ansprechpartner in Theorie und Praxis geworden, wobei auch ein Austausch zwischen den verschiedenen Branchen des Energiesektors, Juristen, Vertretern der Wirtschafts-, Geo- und Ingenieurwissenschaften stattfindet.