Wie gelingt es, kritische Infrastrukturen so krisenfest zu gestalten, dass Versorgungssicherheit, gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltige Entwicklung gleichermaßen berücksichtigt werden?
Die Anforderungen an die unternehmerische Resilienz steigen in der Ver- und Entsorgungswirtschaft derzeit stark an. Ursachen sind sowohl hybride Bedrohungen, etwa durch Cyberangriffe, als auch physische Eingriffe sowie die Auswirkungen zunehmender Extremwetterereignisse. Gerade in Branchen mit besonderem öffentlichem Interesse können diese zu Not- und Krisenfällen mit hoher medialer Aufmerksamkeit führen.
Ein zentrales Element unternehmerischer Resilienz ist neben dem Schutz des eigenen Betriebs und einer fundierten Risikoanalyse ein professionelles Notfall- und Krisenmanagement. Dieses sichert in kritischen Situationen unter hohem Zeitdruck die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit der Organisation.
Da die im Notfall- und Krisenmanagement festgelegten Abläufe in Worst-Case-Szenarien die Funktionsfähigkeit des Betriebs sichern beziehungsweise eine schnelle Wiederaufnahme ermöglichen sollen, ist dieses Thema eine zentrale Führungsaufgabe.
Das Seminar zeigt auf, wie professionelles Notfall- und Krisenmanagement zur Resilienz kritischer Infrastrukturen zur Versorgungssicherheit und damit zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung beiträgt.
