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UA023
Tagung

Umsetzung der neuen Bundesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

Die Anforderungen an Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen (JGS-Anlagen) und deren Praxisanwendung

ERÖRTERUNG DER NEUEN REGELUNGEN — VORSTELLUNG UND DISKUSSION
VON LÖSUNGSANSÄTZEN UND WEGEN ZUR PRAXISUMSETZUNG

Am 1. August 2017 ist die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) vollständig in Kraft getreten. Sie hat in Nordrhein-Westfalen die bisherigen landesrechtlichen Regelungen der VAwS und der JGS-AnlagenV abgelöst.

Für Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle und Silagesickersäften sowie von vergleichbaren in der Landwirtschaft anfallenden Stoffen (JGS-Anlagen) enthält die AwSV insbesondere in ihrer Anlage 7 neue Anforderungen, die im Wesentlichen Neuanlagen betreffen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, an bestehende Anlagen ab einem Volumen von mehr als 1.500 Kubikmetern nachträgliche Anforderungen zu stellen. Die Anordnungsbefugnis nach
§ 100 Abs. 1 S. 2 des Wasserhaushaltsgesetzes bleibt unberührt.

Die Anforderungen der AwSV werden in der Technischen Regel wassergefährdende Stoffe – JGS-Anlagen (TRwS 792) konkretisiert.

Während der Fachtagung sollen die neuen Regelungen vorgestellt und deren Umsetzung in die Praxis ausführlich diskutiert werden. Dabei soll auf bestehende Umsetzungsprobleme eingegangen werden.



Ein besonderes Problem stellen Fahrsiloanlagen dar. Das betrifft insbesondere deren Entwässerung einschließlich der ordnungsgemäßen Niederschlagswasserbeseitigung. Auch auf dieses Thema soll in der Veranstaltung ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

In einem dritten Block sollen bestehende Vollzugsprobleme auch mit bestehenden Anlagen angesprochen werden. Hierzu ist eine Diskussion mit dem Auditorium auch im Sinne eines Erfahrungsaustauschs vorgesehen.

Der Veranstaltungsleiter und die Referent/-innen sind Fachleute aus Verwaltung, Fachinstitutionen und Sachverständigenorganisationen, die selbst an der Entwicklung der neuen Rechtsvorgaben oder der Technischen Regel mitgearbeitet haben, oder die selbst mit der Umsetzung der Anforderungen befasst sind.

Die Fachtagung wendet sich sowohl an Anlagenplaner, Anlagenhersteller und Anlagenbetreiber als auch an die Vertreter/-innen der Genehmigungs- und Überwachungsbehörden sowie an Sachverständige.

Nächster Termin: 12. Juni 2019 von 09:00 Uhr bis 17:15 Uhr.

VORMITTAGS

 

09:00 UHR

  • Begrüßung

Dr. Edgar Tschech, BEW gGmbH

09:05 UHR

  • Einführung

Hans-Jürgen Fragemann, MULNV

09:15 UHR

  • Anforderungen der AwSV an die Lagerung von Jauche,
    Gülle und Silage

Hans-Jürgen Fragemann, MULNV

09:35 UHR

  • Die technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) 792 — Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen (JGS-Anlagen)

Jürgen Nienhaus, Landwirtschaftskammer NRW

10:15 UHR

  • Verwendbarkeitsnachweise für Bauprojekte und –arten zur Verwendung in Lager- und Abfüllflächen von JGS-Anlagen

Dr.-Ing. Brigitte Westpahl-Kay, DIBt

11:00 UHR

  • Diskussion

11:15 UHR

  • Kaffeepause

11:30 UHR

  • Betreuung des Baus von JGS-Anlagen durch den Sachverständigen — Zertifizierung von Fachbetrieben

Verena Wieling-Schröder, TÜV Nord Systems GmbH & Co.KG

12:00 UHR

  • Entwässerung von Hofflächen, Fahrsilos und Festmistplatten

Willem Tel, Landwirtschaftskammer NRW

12:30 UHR

  • Diskussion

13:00 UHR

  • Mittagspause


NACHMITTAGS

 

14:00 UHR

  • Wege zur Behandlung des auf Fahrsilos anfallenden Niederschlagswassers

Alfred Leonhardt, Ökologisches Planungsbüro Leinhardt

14:30 UHR

  • Der Leitfaden zur Entwässerung von Fahrsiloanlagen

Hans-Jürgen Fragemann, MULNV

14:50 UHR

  • Diskussion

15:05 UHR

  • Kaffeepause

15:20 UHR

  • Erfahrungen aus der Überwachung von JGS-Anlagen

Sarah Johann, Kreis Soest

Jürgen Windmeier, Kreis Soest

15:50 UHR

  • Die Prüfung von Anlagen — Erfahrungen aus der Sicht
    eines Sachverständigen

Markus Menger, Menger Ingenieurbüro GmbH

16:20 UHR

  • Wie gehe ich mit bestehenden Anlagen um, die die zu stellenden Anforderungen nicht erfüllen?

Diskussion im Auditorium an Bespielen

17:00 UHR

  • Resümee und Schlusswort

 

ca. 17:15 UHR

Ende der Veranstaltung

  • Anlagenplaner und -hersteller
  • Anlagenbetreiber
  • Betriebsbeauftragte für Gewässer- bzw. Umweltschutz
  • AwSV-Sachverständige
  • Genehmigungs- und Überwachungsbehörden

12. Juni 2019 im BEW Essen

Dozenten
  • Hans-Jürgen Fragemann, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Düsseldorf
  • Alfred Leonhardt, Planungsbüro Leonhardt, Remscheid
  • Markus Menger, Menger Ingenieurbüro GmbH, Ibbenbüren
  • Jürgen Nienhaus, Landwirtschaftskammer NRW, Düren
  • Willem Tel, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Münster
  • Dr. Brigitte Westphal-Kay, Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin
  • Verena Wieling-Schröder, TÜV NORD Systems GmbH & Co.KG, Osnabrück
  • Jürgen Windmeier, Kreis Soest, Soest

Termine

12. Juni 2019 im BEW EssenUA023E1906

Anfahrt zum Bildungszentrum Essen

Mit dem PKW

Autobahn A52 bis Abfahrt Essen-Rüttenscheid, Alfredstraße (B224) in südlicher Richtung nach Essen-Werden und Velbert folgen. Die Wimberstraße zweigt von der Bergischen Landstraße an deren höchstem Punkt ab, ca. 700 m nördlich der Stadtgrenze Essen/Velbert. Direkt zum Google-Routenplaner.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der S-Bahnlinie S6 in Richtung Essen Hbf. Aussteigen an der S-Bahn Haltestelle „Essen-Werden“.

  • Mit der Buslinie 169 (BStg. 5, alle 20 min.) in Richtung Velbert. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“ oder
  • Mit der Buslinie 190 (BStg. 2, alle 30 min) in Richtung Ruhrlandklinik. Aussteigen an der Haltestelle „Kamillushaus“.

Die Wimberstraße zweigt nach ca. 250 m stadtauswärts links ab.

Sie können sich auch Ihren individuellen Reiseplan über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zusammenstellen. Dazu klicken Sie bitte hier.

12. Juni 2019 im BEW Essen

Preis
Regulär495,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Verbandsmitglieder
AAV, ANS, BDE, BDG, BVB, BWK, DVGW, DWA, EdDE, ITAD, ITVA, VDRK, VKS im VKU, WFZruhr
445,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Kommunale Umweltverwaltung NRW70,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Sonstige Behörden in und außerhalb NRW295,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)
Bezirksregierungen und LANUV295,00 €  (Mehrwertsteuerbefreit)

Unsere Bildungsdienstleistungen sind gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit. Auf damit verbundene Leistungen (z.B. Verpflegung) erheben wir als gemeinnützige Gesellschaft einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%.

Im Preis enthalten

In der Teilnahmegebühr sind jeweils seminargebundene Unterlagen, das Mittagsbuffet sowie Erfrischungsgetränke enthalten.

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