X

Info-Hotline

Duisburg: 02065-770-0

Essen: 0201-8406-6

Themenübersicht

Themensuche

KB099

Das Verpackungsgesetz aus Sicht der Hersteller

Grundlagen und erste Erfahrungen - Vorgaben zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen

GESETZLICHE REGELUNGEN — VERPACKUNGSKONZEPTE — ERFAHRUNGSBERICHTE

Zum 1. Januar 2019 ist das Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Das neue Gesetz beinhaltet weitreichende Neuregelungen gegenüber der bis dato gültigen Verpackungsverordnung.

Durch erweiterte Begriffsbestimmungen sind im Sinne des VerpackG jetzt auch Umverpackungen, Serviceverpackungen und Versandverpackungen explizit als systembeteiligungspflichtig genannt. Die neuen Regelungen sprechen somit einen deutlich größeren Kreis der gewerblichen Erstinverkehrbringer, z.B. den Onlinehandel, direkt an.

Neben umfangreichen Registrierungs- und Meldepflichten seitens der Hersteller bei der neu eingerichteten "Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister" (ZSVR), müssen die Dualen Systeme ehrgeizige Recyclingquoten einhalten. Mit dem § 21 „Ökologische Gestaltung der Beteiligungsentgelte“ nimmt das Verpackungsgesetzt erstmals die Dualen Systeme in die Pflicht, Materialien und Materialkombinationen zu fördern, die unter der gegenwärtigen Sortier- und Verwertungstechnik zu einem hohen Prozentsatz recycelt werden können. Im September 2019 veröffentlichte die Zentrale Stelle im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt (UBA) die ersten Mindeststandards zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Spätestens mit Herausgabe dieses Bewertungsstandards fordern Industrie und Handelsunternehmen entsprechende Verpackungskonzepte. Ebenso spielen nachhaltige Verpackungen für Verbraucher eine immer wichtigere Rolle. Die Verpackungshersteller stehen vor der Aufgabe, bei gleichbleibenden Produktschutz, die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen zu optimieren.



Das Praxisseminar bietet Ihnen einen fundierten Überblick über die Neuregelungen des Verpackungsgesetzes durch ausgewiesene Experten und erfahrene Praktiker aus unterschiedlichen Fachgebieten und gibt wichtige Hinweise zur Umsetzung des neuen Verpackungsgesetzes. Der Themenschwerpunkt liegt dabei auf die Umsetzung des § 21 des Verpackungsgesetzes. Sie erhalten ausführliche Informationen über die Prüfkriterien und Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Des Weiteren werden praxisnahe Lösungen und Anwendungsbeispiele vorgestellt.

Das Verpackungsgesetz wird im Besonderen aus der Perspektive der Hersteller ausführlich beleuchtet:

  • Wichtige Änderungen des Verpackungsgesetztes gegenüber der früheren Verpackungsverordnung
  • Registrierungs- und Lizenzierungspflichten für Hersteller
  • Ökologische Gestaltung der Beteiligungsentgelte
  • Mindeststandards zur Bemessung der Recyclingfähigkeit gemäß ZSVR
  • Konzeption nachhaltiger Verpackungen
  • Leitfaden „Recyclingfähige und nachhaltige Verpackungen“ der IHK Oberbayern
  • Erfahrungsberichte von Verpackungsherstellern und Unternehmen
  • Recycling von Kunststoffen und Verpackungen aus Kunststoffen
  • Neue Recyclingquoten und deren Erfüllung

IHR PROGRAMM AM 25.03.2020

 

 

 

09:00 UHR

 

BEGRÜßUNG/EINFÜHRUNG

Jan Stammermann

09:15 UHR

 

EIN JAHR VERPACKUNGSGESETZ — ERSTE ERFAHRUNGEN
AUS DER SICHT DES BMU

Dr. matthias Klein

10:00 UHR

DAS VERPACKUNGSGESETZ

  • Ziele und Instrumente
  • Betroffene Akteure
  • Wesentliche Änderungen des Verpackungsgesetzes gegenüber der früheren Verpackungsverordnung
  • Pflichten von Herstellern

Dipl.Kffr. Norma Stangl

 

10:45 Uhr

KAFFEEPAUSE

11.00 UHR

 

PRÜFUNG DER RECYCLINGFÄHIGKEIT GEMÄß DEFINITION DER ZENTRALEN STELLE (ZSVR)

  • Prüfkriterien
  • Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit
  • Einfluss auf die Meldung und die Preisgestaltung

Dipl.Kffr. Norma Stangl

11:45 UHR

 

GRUNDLAGEN NACHHALTIGER VERPACKUNGEN

  • Konzeption und Basisdefinition nachhaltiger Verpackungen
  • Analyse und Nachhaltigkeitsbewertungen
  • Europäische und deutsche-Strategien zur Recyclingfähigkeit

Peter Désilets



12:30 UHR

 

MITTAGSPAUSE

 

 

13:30 UHR

 

RECYCLING VON KUNSTSTOFFEN UND VERPACKUNGEN AUS KUNSTSTOFFEN

Dr. Dirk Textor

14:15 UHR

 

VORSTELLUNG DES IHK-LEITFADENS „RECYCLINGFÄHIGE UND NACHHALTIGE VERPACKUNGEN“ FÜR UNTERNEHMEN DER IHK OBERBAYERN

  • Verpackungskonzepte
  • Beispielhafte Lösungsansätze für die Entwicklung von:
    • Produktverpackungen
    • Serviceverpackungen
    • Transport- und Versandverpackungen

Peter Désilets

 

15:00 UHR

 

KAFFEEPAUSE

15:15 UHR

 

ERFAHRUNGSBERICHTE VON VERPACKUNGSHERSTELLERN UND UNTERNEHMEN

  • Nachhaltig Stoffströme bilden mit Ein-Stoff-Verpackungen
    • Recyclingfähige Kunststoffverpackungen aus

Monomaterial in Food- und Non-Food-Anwendungen

  • Ansätze zur Vermeidung von Verschwendung durch effiziente Geschäftsprozesse

Ansgar Schonlau

16:30 UHR

 

FRAGEN/DISKUSSION

17:00 UHR

 

ENDE DER VERANSTALTUNG

  • Hersteller, Händler, Importeure, Online- und Versandhändler sowie Vertreiber, die Verpackungen und Verpackungsmaterialien in Deutschland in Umlauf bringen.
  • Mitarbeiter/-innen im Einkauf und Vertrieb
  • Abfallbeauftragte
Neuigkeiten
zur Veranstaltung

Jan Stammermann
Planung

Fon: 02065 770123
E-Mail: stammermann@bew.de

Ulrike Gerritzmann-Filali
Planungsassistenz

Fon: 02065-770-129
E-Mail: gerritzmann-filali@bew.de