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EA054
Seminar

Stellschrauben und Stolperfallen in der Vergaberechtspraxis

Das Vergaberecht hat sich mit der großen Vergaberechtsreform grundlegend geändert – Unser Seminar stellt Ihnen Praxiserfahrungen und aktuelle Rechtsprechung zu den Neuerungen vor!

Dies betrifft einerseits die Konzeption, die Vorbereitung und die Durchführung von Vergabeverfahren. Andererseits erhalten Sie aus Bietersicht taktische Hinweise zur Optimierung von Auftragschancen und strategische Überlegungen zu Nachprüfungsverfahren.

Das Seminar skizziert anhand von Praxisbeispielen anschaulich die unterschiedlichen Vorbereitungs-, Entscheidungs- und Wertungsstufen im Vergabeverfahren und führt so in das Vergaberecht ein. Zugleich vertieft es vorhandene vergaberechtliche Kenntnisse. Dabei steht stets die Vermeidung von Risiken und Fehlern in der Vergaberechtspraxis im Vordergrund. Zum Beispiel werden die strengen Anforderungen der Rechtsprechung an Eignungs- und Wertungsmatrizen und

-entscheidungen und deren taktisches Potential vorgestellt.

Einen Schwerpunkt des Seminars bildet darüber hinaus das Unterschwellenvergaberecht in Nordrhein- Westfalen. Es wird erläutert, ab welchem Auftragswert ein Vergabeverfahren durchzuführen ist, welche Wertgrenzen für welche Verfahrensart bestehen und welche rechtlichen Angriffsrisiken Bieter unterhalb der Schwellenwerte haben. Abgerundet wird dies durch einen Überblick zu den neuen Tariftreuevorschriften, den Gestaltungsmöglichkeiten für die Verlängerung von Verträgen und die Möglichkeiten zur Hebung von Einsparpotentialen durch Beschaffungskooperationen.

Themen

  • Europaweite Vergabeverfahren rechtssicher führen
    • Anwendungsbereich und Inhouse-Ausnahmen
    • Vor- und Nachteile der eVergabe
    • Stellschrauben bei der Verfahrenskonzeption
    • Rechtssichere Konzeption der Vergabeunterlagen
    • Vorsicht: Produktneutrale Ausschreibung
    • Potentiale von Rahmenvereinbarungen
    • Richtige Auswahl der Eignungskriterien
    • Praxis des Teilnahmewettbewerbs
    • Die Wertungsmatrix und ihre Anwendung
    • Rügen und Nachprüfungsverfahren
    • Strategien aus Bietersicht

 

  • Praxis des Unterschwellenvergaberechts
    • Anwendungspflichten und Wertgrenzen
    • Aktuelle Neuerungen und Tariftreuevorgaben
    • Übertragung der Grundsätze des EU-Vergaberechts
    • Wesentliche Weichenstellungen
    • Verfahrenskonzeption und Verfahrensablauf
    • Rechtliche Angriffsmöglichkeiten
    • Strategien aus Bietersicht

 

  • Vertragsverlängerungen und Vertragsänderungen
    • Neuausschreibung versus Vertragsverlängerung
    • Gestaltungsspielräume Verlängerungsoptionen
    • Kündigungspflicht von Altverträgen
    • Vertragsänderungen nach neuem Vergaberecht

 

  • Einsparpotentiale durch Beschaffungskooperationen

Geschäftsführer sowie Leiter und Mitarbeiter insbesondere der Abteilungen Recht, Einkauf, Revision aus der Ver- und Entsorgungswirtschaft, Energiedienstleister und Vertreter aus Kommunen, die sich mit der Vergabepraxis beschäftigen

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